Leipziger Buchmesse 2019, DELIA und das Schreiben über die Liebe

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Nachdem wir letztes Jahr im Schneechaos versackten, hat uns bei der diesjährigen Leipziger Buchmesse das Wetter mit viel Sonne und angenehmen Frühlingstemperaturen den Tag versüßt. Es war so schön, den ein oder anderen Buchmenschen wieder zu treffen, neue Gesichter zu sehen und all die fantastischen Cosplayer zu bewundern.

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Be the reason someone smiles today

Es gibt Dutzend Dinge, die mir am Autorenleben gefallen. Ganz oben auf der Liste steht, anderen ein Lächeln zu entlocken.

Die Vorstellung, mit meinen Geschichten, andere Menschen zu bewegen, sie lachen, mitfiebern oder auch über die „böse“ Autorin schimpfen zu lassen, finde ich einfach faszinierend.
Besonders weil ich mich selbst so gerne von anderen Autoren in fremde Welten entführen lasse. Deswegen bin ich auch kein Gegner der sozialen Medien, weil man durch sie so wahnsinnig schnell Feedback erhält. Klar sind die sozialen Medien Segen und Fluch zugleich, weil man sicher mehr schreiben könnte in der Zeit, die man auf Instagram, Pinterest oder Facebook verbringt. Und jeder muss für sich selbst entscheiden, wieviel Zeit er diesen Plattformen täglich widmet. Aber ich mag den direkten Kontakt mit meinen Lesern einfach wahnsinnig gerne. Scheut euch also nicht, mich auch mal anzuschreiben, wenn euch eine Frage auf dem Herzen liegt.

 

Dieses Wochenende werde ich das Feedback, das ich von meinen Testlesern zu meinem Thrillerprojekt erhalten habe, einarbeiten. Da hat sich beispielsweise doch glatt der Tintenfisch in der Küche hinterher bei Tisch in den Thunfisch verwandelt. Schande über mein nachlässiges Autorenhaupt, das sich bei der Showdown-Szene wohl mehr auf die Dialoge als auf die Speisefolge konzentriert hat.

Bei uns ist es immer noch stürmisch. Die Gartenstühle sind über Nacht lebendig geworden und zum Grill gewandert, ich werde sie gleich nachher wieder einsammeln.  
Genießt euer Wochenende!

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Wenn Kulissen Liebe atmen

Happy Valentine's Day! ❤️

Das Foto stammt aus der wunderschönen Stadt Verona, die uns dank Shakespeare wohl ewig als Stadt der Liebenden Romeo und Julia in Erinnerung bleiben wird. Etwa zwei Millionen Besucher ziehen jährlich durch den Torbogen zu dem Haus der Julia, vorbei an einer Wand, an der Tausende in mittlerweile mehreren Farbschichten ihre Liebesschwüre hinterlassen und an einem Gitter, an dem hunderte Schlösser mit Liebesinitialen hängen.

Wusstet ihr, dass der berühmte Balkon, von dem Julia zu Romeo spricht, nur Kulisse ist, da in Shakespeares Originalversion gar kein Balkon auftaucht, sondern Julia am Fenster steht? ????
Sei's drum, manche Orte üben einfach eine mystische Faszination auf uns aus und auch wenn Julias Haus nur eine geschickt in Szene gesetzte Kulisse ist und keine authentische Kultstätte der Liebe, berührt es einen doch, wieviele glückliche, verliebte Menschen hier im Laufe der Jahrzehnte händchenhaltend durch das Tor gegangen sind.
Denn mag auch das Gebäude oder die historische Julia in Frage gestellt werden - die Liebe, die in dieser knallbunten Graffiti steckt, ist jedenfalls echt. ❤️

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Vom Leid, leiden zu lassen

Seit Tagen schleiche ich um sie herum:
Diese eine bestimmte Szene, in der ich meine lieb gewonnenen Figuren besonders leiden lassen muss.
Das fällt uns Schriftstellern meist gar nicht so leicht, wie ihr Leser denkt! Schlimmer noch: Oft merkt man gar nicht, wie sehr man sich davor drückt.  Ist ja nicht so, als ob man unproduktiv wäre. Man schreibt vor sich hin, erfindet noch diesen Dialog und jene schöne Beschreibung eines tollen Settings und ach, man sollte doch die Freunde auch noch mal einbauen, eine romantische Liebesszene oder ein Abendessen bei der unliebsamen Family?  
Zuckersüß wie diese Halloweentorte kommen die Gedanken daher.
Nein. Sollte man nicht. Das sind später dann genau die Lückenfüller vor dem Showdown, die vom Lektor rausgestrichen werden, weil sie langweilig sind, den Handlungsverlauf unnötig in die Länge ziehen und den Leser genervt das Buch weglegen lassen. Kennt ihr diese Momente auch?

Einen Roman schreiben bedeutet aber von Anfang an, die Figuren auf eine Reise zu schicken, sie Kämpfe, Prüfungen und Leid durchleben zu lassen, um ihre Entwicklung voran zu treiben. Ein Held ohne Leid ist kein richtiger Held. Eine Figur, die sich nicht im Laufe des Romans weiterentwickelt, sterbenslangweilig.

Es gilt, sich den inneren und äußeren Dämonen zu stellen, mit der größten Furcht konfrontiert zu werden und sogar kurz vor dem Ziel noch einmal zu stolpern und sich die Nase blutig zu schlagen. "Aus Erfahrungen wird man klug" betrifft nicht nur uns, sondern auch unsere Figuren.

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Chosen erscheint auf Rumänisch

Ich freue mich riesig, dass Chosen - Die Bestimmte nun in rumänischer Übersetzung vorliegt.

Ihr könnt "Chosen - Aleasa" beim Unicart Verlag direkt bestellen: https://www.unicart.ro/frontendProducts/view/36536 

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Thrillerprojekt Update


Seit meine Jugendbuch-Fantasy nach der Überarbeitung und Kürzung wieder im Lektorat gelandet ist, schreibe ich an meinem Thrillerprojekt weiter.
Ist schon eine Weile her, seit ich euch davon erzählt habe, deshalb gibt es hier noch mal ein zusammengefasstes Special der Bildzitate, die ich in den Sozialen Medien bereits gepostet habe und ein paar zusätzliche Hintergrundinfos:

Hauptperson ist der Student Elias, ein Buchnerd, der heimlich nachts seine Gedanken zu Papier bringt und von seinem wohlhabenden Elternhaus nicht nur in ein ungeliebtes Studium gedrängt wird, überhaupt scheint sein ganzer Lebensweg vorneweg geplant zu sein: 


 

 

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