Wer sind die Writing Sassenachs?

Wer sind die Writing Sassenachs?

Den Schottland-Fans unter euch wird die selbstironische Überschrift bereits ein Grinsen ins Gesicht zaubern. 
Für diejenigen, die nicht wissen, was mit "Sassenach" gemeint ist: 
Highlander-Schotten bezeichnen damit Engländer, Lowlander-Schotten oder schlicht alle Menschen, die nicht Highlander sind – so wie uns sechs Autorinnen, die wir dennoch begeistert über Schottland schreiben.

Alles begann damit, dass die Leipziger Buchmesse 2021 abgesagt wurde.
Das kommt einigen von euch sicherlich bekannt vor. Schon 2020 habe ich mich nach der Absage der Buchmesse mit fünf wunderbaren Autorinnen zu #fantastischerapril zusammengetan und wir haben gemeinsam ein Schreibspiel auf Instagram ins Leben gerufen, an dem ihr euch beteiligen konntet und das auf euren Wunsch hin am Ende sogar zu dem E-Book "Auroras Schwestern" wurde.

Dieses Jahr wollen wir sechs Writing Sassenachs (Rena Fischer, Karin Müller, Jeanine Krock, Charlotte McGregor, Constanze Wilken und Karin Lindberg) euch mit auf unsere Reise nach Schottland nehmen. In den Sozialen Medien erwarten euch unter dem Hashtag #writingsassenachs wöchentlich verschiedene schottische Themen, Anekdoten, Zitate aus unseren Büchern und aufregende Aktionen und Überraschungen. 
Unsere Bücher sind mal dramatisch, mal humorvoll, mal traurig, mal fantastisch, aber auf jeden Fall romantisch. Und eine Sache verbindet uns sechs alle: die Liebe zu Schottland. 

INSTAGRAM

@karin.mueller.autorin

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Schönheit und Body Shaming

Bodyshaming

Verfolgt man die aktuellen Diskussionen zum Thema Body Shaming stellt sich für uns AutorInnen die Frage, wie wir mit der Darstellung von körperlicher Schönheit bei der Figurentwicklung umgehen.
Müssen wir uns überhaupt Gedanken darum machen? Wollen unsere LeserInnen nicht wie in den alten Märchen und Legenden unerreichbar schöne Menschen vorgesetzt bekommen, um dem Alltag zu entfliehen? Lassen sich Bücher mit vermeintlich „hässlichen“ Helden überhaupt verkaufen?
Einfach lassen sich diese Fragen sicher nicht beantworten. Ich habe mir im Folgenden ausschließlich Gedanken zur Darstellung der äußerlich sichtbaren Merkmale von Figuren insbesondere in Jugendbüchern gemacht, nicht jedoch über deren inneren Charakter. Darauf möchte ich in einem meiner nächsten Blogartikel eingehen.

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Du musst doch nur fabulieren: Vorurteile gegenüber der Phantastik

Schreibtisch

Es ist immer wieder witzig, welchen Vorurteilen man begegnet, wenn man sich als Autor:in im Bereich der Phantastik bewegt. 
Sätze wie

"Du musst doch nur fabulieren. Autor:innen, die sich beim Erzählen in der Realität bewegen, müssen viel mehr recherchieren."

oder 
"Das ist dann aber keine besonders hochwertige Literatur."

prägen überwiegend das Bild, das viele sich von Phantastikautor:innen machen.

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Wenn Kulissen Liebe atmen

Wenn Kulissen Liebe atmen

Happy Valentine's Day! ❤️

Das Foto stammt aus der wunderschönen Stadt Verona, die uns dank Shakespeare wohl ewig als Stadt der Liebenden Romeo und Julia in Erinnerung bleiben wird. Etwa zwei Millionen Besucher ziehen jährlich durch den Torbogen zu dem Haus der Julia, vorbei an einer Wand, an der Tausende in mittlerweile mehreren Farbschichten ihre Liebesschwüre hinterlassen und an einem Gitter, an dem hunderte Schlösser mit Liebesinitialen hängen.

Wusstet ihr, dass der berühmte Balkon, von dem Julia zu Romeo spricht, nur Kulisse ist, da in Shakespeares Originalversion gar kein Balkon auftaucht, sondern Julia am Fenster steht? ????
Sei's drum, manche Orte üben einfach eine mystische Faszination auf uns aus und auch wenn Julias Haus nur eine geschickt in Szene gesetzte Kulisse ist und keine authentische Kultstätte der Liebe, berührt es einen doch, wieviele glückliche, verliebte Menschen hier im Laufe der Jahrzehnte händchenhaltend durch das Tor gegangen sind.
Denn mag auch das Gebäude oder die historische Julia in Frage gestellt werden - die Liebe, die in dieser knallbunten Graffiti steckt, ist jedenfalls echt. ❤️

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Zu jung oder zu alt für bestimmte Genres - gibt es das?

Enlight209

Gestern habe ich einen wunderbaren Artikel von Mary E. Pearson (Link am Ende des Textes), der Autorin der Remnant Chronicles, einer meiner Lieblingsbuchreihen, gelesen.
Sie macht sich darin über Altersdiskriminierung insbesondere von Frauen, die im Bereich Young Adult schreiben, Gedanken.
Im Gespräch mit jüngeren Kolleginnen musste sie feststellen, dass diese sich an das Genre Young Adult nicht heranwagen, weil sie denken, mit über dreißig Jahren "zu alt" zu sein, um darin verlegt zu werden. Mary entgegnete, dass ihr erstes Buch verlegt wurde, als sie 44 Jahre alt war. Mit mittlerweile 62 Jahren und nach der Publikation von mehr als 10 Büchern ist sie immer noch erfolgreich in diesem Genre tätig und hat - zum Glück für ihre Leser - auch nicht vor, damit aufzuhören.

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Tag des Kusses

Tag des Kusses

 

Eine kleine Szene aus der Jugendbuchdystopie, an der ich aktuell schreibe, zum Tag des Kusses. ;) 
Luz und Niall sitzen im Auto auf dem Weg zu ihrem ersten gemeinsamen Date und kriegen sich prompt in die Haare. Schnell stellt sich heraus, dass Luz um einiges schlagfertiger ist als Niall. Er hat seine eigene Art zu kontern:

"Einen Moment lang dachte Luz, dass sie den Bogen überspannt hatte. Niall reagierte so schnell, dass sie ihm nicht mehr ausweichen konnte. Seine Hände umfassten ihr Gesicht und er drückte seine Stirn sanft gegen ihre. 
„Du solltest es mal mit Boxen probieren“, raunte er heiser. „So schnell wie du teilt bestimmt keiner aus.“ 
Und bevor sie noch etwas erwidern konnte, verschloss er ihren Mund mit seinen Lippen. Nur kurz. Viel zu kurz, um überhaupt zu realisieren, was er da tat. Und viel zu schnell, um ihn zu erwidern. Ihr erster Kuss zog an Luz vorbei in der Geschwindigkeit eines Asteroids und hinterließ einen Krater voller Sehnsucht in ihrem Inneren."

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