Neue Bücher von den Writing Sassenachs

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Mit dem Frühling erscheinen neue Bücher bei den Writing Sassenachs, heute am 1. April der erste Band der Highland Hope Reihe von Charlotte McGregor und am 21. Mai "Das Lied der Wölfe". Da es bis dahin noch ein bisschen dauert, stelle ich euch heute ebenfalls Constanze Wilkens spannende Detektivgeschichte "Das Geheimnis von Ardmore Castle" vor.

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Feeling Blue nach der Veröffentlichung?

Feeling Blue nach der Veröffentlichung?

 

Bis unser Roman bei euch Leser:innen im Buchregal landet, durchlaufen wir Autor:innen im Wesentlichen sechs entscheidende Phasen:

  1. Ideenentwicklung, Exposé, Bangen um einen Vertrag bzw. SP-Überlegungen
  2. Schreiben, schreiben, schreiben.
  3. Mehrmaliges Überarbeiten
  4. Abgabe, Lektorat, nochmals Überarbeiten
  5. endgültige Abgabe der Druckfahne
  6. Veröffentlichung, Marketing, Rezensionen

Der heutige Autor_innensonntag beschäftigt sich mit den zwei letzten Punkten und der Frage: Fallen wir in ein Loch nach Veröffentlichung unseres Romans?

Ich kann die Frage nur mit einem Nein beantworten, denn zwischen der endgültigen Abgabe und der Veröffentlichung liegen bei einem Verlagsvertrag viele Monate, i.d.R. über ein halbes Jahr. In dieser Zeit ist man gedanklich schon mit ganz anderen Projekten beschäftigt. Der Veröffentlichungszeitpunkt ist daher eine stressige Zeit, in der man sich vorkommt, als würde man auf zwei Hochzeiten tanzen. Mit dem Kopf bereits im neuen Projekt, überlegt man, wie man die Leser:innen für den bereits fertigen und gedanklich schon als „erledigt“ abgehakten Roman begeistert, liest Rezensionen von einem Buch, das man nicht mehr ändern kann und überlegt sich, ob man daraus irgendeinen Nutzen für künftige Projekte gewinnt. Keine Zeit für ein Tief, eher ein Bangen, Hoffen, Jubeln oder Rückschläge einstecken. Und nebenbei versucht man, am neuen Projekt weiterzuschreiben, den Abgabetermin einzuhalten.

Das berüchtigte Tief stellt sich bei mir in Form eines Feeling-Blue-Gefühls nach Punkt 5, also der Abgabe der Druckfahne, ein. Wenn es irgendwie geht, nehme ich mir dann ein paar Tage frei, um durchzuschnaufen, Abschied von den lieb gewonnenen Figuren und der entwickelten Welt zu nehmen und den Kopf frei für neue Ideen zu bekommen. Dieses Abschiednehmen ist für mich wichtig, auch, um nicht an den Figuren kleben zu bleiben und unbewusst in einem neuen Roman ähnliche Figurenkonstellationen zu entwerfen. 

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Prophezeiungen in Fantasy-Jugendbüchern

Prophezeiungen in Fantasy-Jugendbüchern

Prophezeiungen sind ein beliebtes Sujet in Jugendbüchern, ganz besonders im Genre Fantasy. Warum ist das so?

Zum einen erhöhen sie die Spannung, spielen mit der Erwartungshaltung der Leser:innen, werfen einen Blick in die Zukunft. Zum anderen kann man damit aber auch seine Leserschaft in die  Irre leiten und vollkommen überraschen, ähnlich wie bei dem berühmten Orakel von Delphi, als Krösus geweissagt wurde:

"Wenn Krösus den Halys überschreitet, wird er ein großes Reich zerstören."
Kann man es ihm verdenken, dass er – optimistisch und von sich eingenommen – diese Prophezeiung auf das Perserreich und nicht auf sein eigenes bezog?

Orakel und Weissagungen sind meist rätselhaft formuliert und können durchaus auch unsere Figuren in die Richtung schubsen, in der wir bzw. der oder die Prophet(in) sie agieren lassen wollen. Im Falle von Delphi wurde hier über viele Jahrhunderte geweissagt. Historiker behaupten sogar, dass die hellenistischen Expansionsbestrebungen, scheinbar unkoordinierte Einzelhandlungen, in Wahrheit von Delphi zentral gesteuert wurden. Denn wer zu einer großen Reise ins Unbekannte aufbrach, befragte zunächst das berühmte Orakel. So liefen alle Einzelheiten zu Reisevorhaben, Eroberungen, geplanten und bereits gegründeten Niederlassungen in Delphi zusammen und in diesem Zentrum politischer und religiöser Macht, spätestens durch den Zwölfstädtebund 600 v. Chr. konnten die Wege der einzelnen Kolonisten durch die Weissagungen gezielt gesteuert werden. 

Zurück zu Prophezeiungen im Genre Fantasy.

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Mehr von den Writing Sassenachs

Writing Sassenachs Logo Kopie

Letzte Woche habe ich euch die #writingsassenachs vorgestellt. Unsere Autorinnengemeinschaft hat inzwischen ein hübsches Logo in Form eines Herzens mit schottischer Flagge bekommen. Außerdem haben einige liebe Kolleginnen erklärt, dass sie gerne auch einmal bei uns Gastbeiträge schreiben möchten. Es erwarten euch also auf unseren Blogs, Instagram und Facebook jede Menge schottische Impressionen in den nächsten Monaten.

Bis mein Roman "Das Lied der Wölfe" am 21. Mai erscheint, möchte ich euch einen nächsten Buchtipp ans Herz legen. Heute ist meine liebe Kollegin Jeanine Krock mit "Das Geheimnis von Hazelfield" an der Reihe. Euch erwartet bei ihr nicht nur eine Liebesgeschichte, sondern auch eine magische Reise in die Vergangenheit.

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Schubladendenken in der Literatur

Schubladendenken in der Literatur

"Was ist denn nun Ihr Buch?“

Am liebsten würde ich diese Frage mit „Sagen Sie es mir!“ beantworten. Keine gern von Lektor:innen gehörte Antwort. Die Verlagswelt presst unsere Gedankenwelten in Schubladen, etikettiert und katalogisiert unsere Fantasie und manchmal kommt man sich dabei vor wie beim Militär: „Handschuhe, Kampf, Winter, grau“. Ihr Blickwinkel ist ein gänzlich anderer. Um zu verkaufen, müssen Bücher in Buchhandlungen einsortiert und dem Leser die Auswahl erleichtert werden.
„Sie kennen Ihr Buch am besten, also bitte, worüber schreiben Sie?“

Ich schreibe über die Liebe. Aber auch über den Tod.

„Es sind nur Liebe und Tod, die die Dinge ändern“, hat Khalil Gibran gesagt. 

Ich schreibe darüber, was das Leben und unsere Erfahrungen aus uns machen. Meine Jugendbücher sind ein fantastischer, düsterer Zerrspiegel der Realität, Märchenwelten, die Emotionen oft leichter transportieren und uns einen unvoreingenommeren Fokus auf die Handlung erlauben, denn: das ist ja alles nicht real.
In meinen Erwachsenenromanen interessieren mich die inneren Abgründe, unsere Zerrissenheit und Unsicherheit im Umgang mit anderen Menschen. Das, was uns am meisten bewegt, unsere Sehnsüchte, Hoffnungen und Ängste. 

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Wer sind die Writing Sassenachs?

Wer sind die Writing Sassenachs?

Den Schottland-Fans unter euch wird die selbstironische Überschrift bereits ein Grinsen ins Gesicht zaubern. 
Für diejenigen, die nicht wissen, was mit "Sassenach" gemeint ist: 
Highlander-Schotten bezeichnen damit Engländer, Lowlander-Schotten oder schlicht alle Menschen, die nicht Highlander sind – so wie uns sechs Autorinnen, die wir dennoch begeistert über Schottland schreiben.

Alles begann damit, dass die Leipziger Buchmesse 2021 abgesagt wurde.
Das kommt einigen von euch sicherlich bekannt vor. Schon 2020 habe ich mich nach der Absage der Buchmesse mit fünf wunderbaren Autorinnen zu #fantastischerapril zusammengetan und wir haben gemeinsam ein Schreibspiel auf Instagram ins Leben gerufen, an dem ihr euch beteiligen konntet und das auf euren Wunsch hin am Ende sogar zu dem E-Book "Auroras Schwestern" wurde.

Dieses Jahr wollen wir sechs Writing Sassenachs (Rena Fischer, Karin Müller, Jeanine Krock, Charlotte McGregor, Constanze Wilken und Karin Lindberg) euch mit auf unsere Reise nach Schottland nehmen. In den Sozialen Medien erwarten euch unter dem Hashtag #writingsassenachs wöchentlich verschiedene schottische Themen, Anekdoten, Zitate aus unseren Büchern und aufregende Aktionen und Überraschungen. 
Unsere Bücher sind mal dramatisch, mal humorvoll, mal traurig, mal fantastisch, aber auf jeden Fall romantisch. Und eine Sache verbindet uns sechs alle: die Liebe zu Schottland. 

INSTAGRAM

@karin.mueller.autorin

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