Romance und Vorurteile – wie begegnen wir der Kritik am Genre?

„Von minderer Qualität, voller Klischees.“[1]
„Einheitsbrei ohne Handlung, Tiefe oder Anspruch.“[2]
„Das Grauen hat einen neuen Namen: Romantasy.“[3]

Wer Liebesromane schreibt, muss nicht lange auf deutliche Urteile warten. Kaum ein anderes Genre wird so bereitwillig verspottet, abgewertet oder für literarisch minderwertig erklärt, obwohl es weltweit zahllose Bestseller hervorbringt und Umsätze in Milliardenhöhe erwirtschaftet. Die Kritik richtet sich dabei längst nicht nur gegen einzelne Bücher. Sie trifft die Romance-Literatur als Ganzes und häufig auch diejenigen, die dieses Genre schreiben und lesen.

Doch was steckt hinter dieser Verurteilung? Ist Liebesromanliteratur tatsächlich zu sentimental und vorhersehbar? Oder verraten solche Urteile vor allem, wie tief bestimmte Vorurteile gegenüber Gefühlen und weiblich geprägten Erzähltraditionen in populärer Literatur noch immer sitzen?

Es wäre zu einfach, in dieser emotional aufgeladenen Debatte jede Kritik pauschal als elitäre Herablassung abzutun und alle Einwände reflexhaft von sich zu weisen. Die spannende Frage lautet deshalb: Wann sprechen wir von ernst zu nehmender Kritik, wann von Vorurteilen und wie selbstbewusst dürfen wir Liebesromanautorinnen und -autoren ein Genre vertreten, das Millionen Menschen berührt und immer wieder neu von Liebe, Verletzlichkeit und Hoffnung erzählt?

Definition des „Liebesromans“ bei DELIA

Eines fällt beim Lesen der kritischen Stimmen sofort ins Auge: Hier wird wild mit Begriffen jongliert, und die wenigsten Kritiker setzen sich ernsthaft mit der Vielfalt des Genres auseinander. Als Verein, der sich die Förderung deutschsprachiger Liebesromanliteratur auf die Fahnen geschrieben hat, fassen wir die Definition in unseren jährlichen Ausschreibungen für unseren Literaturpreis bewusst weit:

Teilnahmeberechtigt sind neben dem klassischen Liebesroman und seinen Subgenres auch Romane aus den Bereichen Krimi, Thriller, historischer Roman, Fantasy, Science-Fiction und weiteren Genres, solange die Liebesgeschichte den Schwerpunkt des Romans bildet oder darin eine tragende Rolle spielt.[4]

Was wir als „Liebesroman“ bezeichnen, unterscheidet sich daher fundamental von der oft eingeschränkten Sichtweise mancher Kritikerinnen und Kritiker des Genres. Für uns ist der Liebesroman so grenzenlos wie die Liebe selbst. Liebesgeschichten lassen sich in nahezu jedem literarischen Umfeld erzählen, überschreiten enge Genregrenzen und sind Bestandteil vieler großer Werke der Weltliteratur. Womit wir gleich zur nächsten Definition kommen: der von „Liebe“.

Definition von „Liebe“ bei DELIA

Für uns ist „Liebe“ nicht nur die romantische Leidenschaft, sondern auch die stille Liebe zwischen Eltern und Kindern. Sie zeigt sich in den Banden zwischen Geschwistern oder in lebenslangen, tiefen Freundschaften. Sie kann zärtlich oder stürmisch, erfüllend oder schmerzhaft, leise oder überwältigend sein.

Liebe ist so vielfältig wie die Menschen, die sie empfinden. Sie kennt unterschiedliche Lebensentwürfe, Generationen, kulturelle Prägungen und Formen des Zusammenlebens. Sie begegnet uns als erste Liebe und als zweite Chance, als heterosexuelle oder queere Liebe, als Liebe im Alter, als Fernbeziehung, Wahlfamilie oder tiefe Verbundenheit.

Nicht jede Liebe folgt demselben Weg, und nicht jede Liebesgeschichte zeigt dieselben Konflikte oder dasselbe Happy End. Gemeinsam ist allen Liebesromanen in unserer Definition jedoch, dass Liebe etwas in Bewegung setzt: Sie macht verletzlich, fordert Entscheidungen und kann Menschen dazu bringen, über sich selbst hinauszuwachsen. Doch wo sie in Besessenheit oder krankhafte Eifersucht umschlägt, kann sie ebenso zerstörerische Kräfte entfalten. Gerade diese Vielfalt bietet Liebesromanautorinnen und -autoren einen nahezu unerschöpflichen erzählerischen Raum. Und dennoch wird dem Liebesroman in der Genrekritik gerne die literarische Qualität pauschal abgesprochen.

Was ist überhaupt „gute Literatur“?

„Muss gute Literatur den Geist berühren oder das Herz?“, fragt DELIA-Mitglied Hanna Aden als Denkanstoß und gibt auf ihrem Blog zehn Stufen vor, wie sich eine Liebesgeschichte als Haupt- oder Nebenplot entwickeln kann.[5] Den Grund für die beständige Kritik am Liebesroman sieht sie darin: „Ich glaube, dass das Image des Liebesromans darunter leidet, dass Menschen kollektiv gern verdrängen, wie verletzlich man in der Liebe wird. Das ist kein Thema, über das man beim Small Talk philosophiert. Und wer die eigene Verletzlichkeit verdrängt, kann schlecht gleichzeitig Romane loben, die genau davon handeln.“

Kritik an einem einzelnen Werk ist legitim und notwendig. Problematisch wird sie dort, wo aus der Bewertung eines Romans ein pauschales Urteil über ein ganzes Genre, die Schreibenden und ihre Leserinnen und Leser gefällt wird. Doch ist das wirklich der Fall?

Wenn wir andere populäre Genres der Belletristik wie den „Thriller“ oder „Krimi“ analysieren, sehen wir uns tatsächlich mit einer gesellschaftlichen Doppelmoral konfrontiert. Überspitzt könnte man es so formulieren: Wer über blutige Morde schreibt, landet im Feuilleton. Wer über Liebe, Fürsorge und emotionale Heilung schreibt, landet in der Kitsch-Schublade. Was bei den einen als Erforschung menschlicher Abgründe gilt, wird bei den anderen als anspruchslos und seicht klassifiziert.

„Wenn Kriminalliteratur als anspruchsvolle Literatur gewürdigt werden kann, wie können wir dann sämtliche Liebesromane als anspruchslos einstufen?“[6], fragt Lauren Cameron.

In ihrer Forschungsarbeit „The Romance Publishing Industry and Its Reputation“ kommt sie zu dem Schluss, dass Misogynie und eine patriarchal geprägte Gesellschaft eine große Rolle dabei spielen, wie das Genre Liebesroman gesellschaftlich wahrgenommen wird. Dabei stellt sie fest, dass die Abwertung von Liebesromanen schon zu Jane Austens Zeiten bestand, aber in den Sechzigerjahren mit der zweiten Feminismuswelle neuen Aufwind bekam.

Dem häufig ins Feld geführten Vorwurf, Liebesromane seien austauschbar, weil sie einem festen Muster folgten, lässt sich entgegenhalten, dass Muster auch in anderen Genres wie beispielsweise dem Kriminalroman vorliegen. Es gibt ein Verbrechen, jemand versucht, den Schuldigen zu finden und findet nach einigen falschen Verdächtigungen und Konflikten den wahren Täter. Ein „Happy End“, das hier nicht angegriffen wird, obwohl auch der Kriminalroman klaren Genrekonventionen folgt.

New-Adult-Autorin Laura Kneidel erklärte gegenüber MDR KULTUR zur Kritik an ihrem Subgenre: „Literatur muss Menschen emotional abholen. Und das tut New Adult wie jede andere Literatur eben auch. Das macht sie für mich genauso wertig.“[7]

Die Tatsache, dass es sich bei Romance-Literatur um ein Genre handelt, das vornehmlich von Frauen für Frauen geschrieben wird, darf nicht zu einer anderen Bewertung führen als bei vergleichbaren männerdominierten Genres der Belletristik. Ein Indiz dafür, dass dies dennoch geschieht, zeigt sich auch in der Würdigung seiner Autorinnen und Autoren. Danielle Steel gehört mit mehr als einer Milliarde verkauften Büchern zu den erfolgreichsten Belletristikautorinnen aller Zeiten und gilt als meistverkaufte noch lebende Autorin. Dennoch wird ihr Werk nicht in demselben Maße gewürdigt und als Beispiel für Liebesromanliteratur herangezogen wie das Werk von Nicholas Sparks, der oft in den Medien für die „Tiefe“ in seinen Liebesromanen gewürdigt wird, und das, obwohl er behauptet, das Genre gar nicht zu schreiben.[8]

Was ist das Geheimnis des Erfolgs moderner Liebesromanliteratur?

Allen kritischen Stimmen zum Trotz boomt das Genre Romance. Während der deutsche Buchmarkt 2025 insgesamt an Umsatz verlor, erwiesen sich New-Adult-Liebesromane als wichtige Wachstumstreiber für die Buchbranche.[9]

Vielfalt von Liebesromanen

Liebesromane sind so vielfältig wie ihre Leserinnen und Leser. Manche bieten jungen Frauen einen geschützten Raum, in dem sie Sexualität, Beziehungen und eigene Wünsche erkunden können. Andere schenken Menschen in der Lebensmitte Halt, Orientierung oder neue Perspektiven.

Wohlfühlromane, auch Cozy Romance genannt, gelten als sicherer Rückzugsort, um in einer lauten, krisenbehafteten Welt den mentalen Akku wieder aufzuladen. Die Lektüre wirkt psychologisch wie eine warme Decke; sie senkt den Stresspegel und spendet in schwierigen Zeiten echten Trost. Dabei behandeln auch Wohlfühlromane Probleme, zeigen jedoch, dass positive Wendungen und Neuanfänge möglich sind.

Das Genre Romance pauschal auf Pornografie oder Trivialliteratur zu reduzieren, wird weder den Autorinnen und Autoren noch ihrer Leserschaft gerecht. Vor allem aber verkennt eine solche Abwertung die enorme Bandbreite an hochaktuellen gesellschaftlichen Themen, Lebensentwürfen und erzählerisch anspruchsvollen Geschichten, die der moderne Liebesroman umfasst.

DELIA-Mitglied Hanna Aden sieht einen Grund für den Erfolg in der zunehmenden Vereinsamung von Menschen in unserer Gesellschaft:

„In England und Japan gibt es bereits eigene Ministerien dazu, die der wachsenden Isolierung von Menschen etwas entgegensetzen sollen. Liebesromane handeln davon, wie Menschen lernen, nach einer Enttäuschung wieder zu vertrauen und Bindungen zu anderen Menschen einzugehen. Ich glaube, dass die gesellschaftliche Bedeutung unseres Genres sehr relevant ist und mehr Anerkennung verdient.“

Moderne Liebesromane behandeln persönliche Lebenskrisen, geben Hoffnung und zeigen Lösungen auf. Sie behandeln aber auch gesellschaftliche Krisen wie soziale Ungleichheit, Klimawandel, Umweltschutz oder die Bedrohung durch Kriege. Außerdem machen sie marginalisierte Gruppen sichtbar und beschäftigen sich mit Themen wie Diskriminierung oder Inklusion.

Wie bewältigt man psychische Herausforderungen oder Ängste? Wie finden sich Menschen in einer Beziehung jenseits von Rollenklischees und toxischen Mustern zusammen? Vertrauen und mentale Gesundheit sind wichtige Bestandteile der modernen Liebesromanliteratur.

Das (obligatorische) Happy End

Im klassischen Romance-Genre gehört ein emotional befriedigendes und hoffnungsvolles Ende zu den zentralen Konventionen. Es wirkt wie ein emotionales Sicherheitsnetz. Leserinnen und Leser durchleben extreme Konflikte ohne reales Risiko. Das muss kein märchenhaftes Glück für alle Zeiten sein. Häufig genügt ein glaubwürdiges „Happy for now“. Die Liebesromanliteratur im weiteren Sinne umfasst jedoch auch Geschichten, in denen Liebe scheitert, verloren geht oder auf andere Weise fortwirkt. Ein bekanntes Beispiel ist Jojo Moyes’ Ein ganzes halbes Jahr: Die Liebesgeschichte zwischen Louisa und Will endet tragisch und erfüllt damit nicht die klassische Romance-Konvention eines Happy Ends. Dennoch steht die Liebe unbestreitbar im Mittelpunkt des Romans und prägt die Entwicklung der Figuren weit über das Ende ihrer Beziehung hinaus.

Vergleich zwischen Liebesroman und Thriller

Auch Kriminalromane und Thriller kämpfen um literarische Anerkennung. Doch während sie im Feuilleton und bei Literaturpreisen längst stärker berücksichtigt werden, bleibt der Liebesroman meist außen vor oder wird pauschal abgewertet, obwohl er häufig auf den Bestsellerlisten steht.

Dabei bieten sowohl Thriller als auch Liebesromane eine emotionale Achterbahnfahrt.

Während Thriller Angst, Bedrohung und lebensgefährliche Situationen im sicheren Rahmen erfahrbar machen, ermöglichen Liebesromane die Auseinandersetzung mit Liebe, Verlust, Verletzlichkeit und emotionalen Risiken aus geschützter Distanz. Der moderne Liebesroman verlangt ebenso großes handwerkliches Können wie der Thriller. Gute Liebesromane stellen hohe Anforderungen an die emotionale Intelligenz. Es geht in ihnen um Respekt, Konsens und gute Kommunikation. Themen, die eigentlich höchste gesellschaftliche Relevanz haben sollten.

Und was ist mit Dark Romance?

An dem Subgenre Dark Romance entzündet sich derzeit besonders heftige Kritik. Ob sie im Einzelfall gerechtfertigt ist oder nicht, sei dahingestellt. Problematisch wird sie jedoch, wenn die Auseinandersetzung mit einzelnen Motiven dieses Subgenres wie Machtgefälle, Gewalt oder toxische Beziehungen zum Anlass genommen wird, die gesamte Liebesromanliteratur pauschal abzuwerten. Dark Romance steht nicht außerhalb literarischer Traditionen. Erika Kvistad vertritt die Meinung, dass das Subgenre Motive aufgreift, die bereits den Schauerroman und die später daraus hervorgegangene Gothic Romance prägten: bedrohliche Orte, verborgene Geheimnisse, Gefangenschaft, Machtgefälle, sexuelle Gefahr und die bange Frage, ob dem vermeintlichen Helden tatsächlich zu trauen ist.[10]

Ein bekanntes Beispiel sei Charlotte Brontës Jane Eyre. Mr Rochester hält seine erste Frau Bertha Mason, die im Roman als psychisch krank dargestellt wird, verborgen und gefangen im dritten Stock seines Anwesens. Jane muss erkennen, dass der Mann, den sie liebt, zugleich ein verletzlicher „Biest“-Charakter und eine potenziell bedrohliche Blaubartfigur ist. Liebe und Gefahr lassen sich in diesem Roman nicht sauber voneinander trennen. Brontës Darstellung Berthas wird heute wegen ihrer psychiatrischen, kolonialen und rassistischen Implikationen kritisch betrachtet.

Auch in der Dark Romance liegt das Bedrohliche häufig nicht außerhalb der Liebesgeschichte, sondern mitten in der Beziehung selbst. Die Bedrohung muss dabei nicht durch einen Geist oder ein finsteres Schloss entstehen. Angst, Begehren, Abhängigkeit und Macht werden bewusst miteinander kombiniert. Damit steht das Subgenre Kvistad zufolge eindeutig in der Tradition der Gothic Romance, allerdings mit dem entscheidenden Unterschied, dass es die düsteren und erotischen Elemente moderner, expliziter und oft radikaler ausgestaltet, ähnlich wie das Horrorgenre.

Fazit:

Kritik an einzelnen Werken, problematischen Motiven oder handwerklichen Schwächen ist legitim und notwendig. Sie darf jedoch nicht in eine pauschale Abwertung eines ganzen Genres, seiner Schreibenden und seiner Leserschaft umschlagen. Der Liebesroman ist weder thematisch noch formal einheitlich: Er reicht von Wohlfühlromanen über gesellschaftlich engagierte und psychologisch vielschichtige Geschichten bis hin zur Dark Romance, die Motive älterer Gothic-Traditionen aufgreift.

Gute Liebesromane verlangen enormes handwerkliches und psychologisches Geschick. Sie spenden Trost, geben Hoffnung und bilden gesellschaftliche Realitäten ab. Sie ermöglichen es, Liebe, Verlust, Vertrauen, Sexualität, Ängste und unterschiedliche Lebensentwürfe in einem geschützten fiktionalen Raum zu erkunden.

Wer das Genre auf Kitsch, Pornografie oder schematische Unterhaltung reduziert, übersieht nicht nur seine erzählerische Bandbreite, seine handwerkliche Qualität und die emotionale Komplexität seiner Geschichten. Die pauschale Abwertung trifft häufig auch die überwiegend weibliche Zielgruppe und legt an ihre Interessen andere Maßstäbe an als an vergleichbar populäre Genres wie dem Krimi oder Thriller.

Dieser Blogbeitrag wurde für den Verein zur Förderung deutschsprachiger Liebesromanliteratur e.V. DELIA geschrieben und findet sich hier: 
https://www.delia-online.de/2026/08/14/blick-auf-den-buchmarkt/romance-und-vorurteile-wie-begegnen-wir-der-kritik-am-genre/ 

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[1] „New-Adult-Bücher stehen immer wieder in der Kritik: Sie seien von minderer Qualität, voller Klischees.“
DER SPIEGEL, Sophie Garbe, 7. Mai 2026: Saucy Books in London: In diesem Laden geht es nur um Liebe

[2] „New-Adult-Liebesromane werden mit Dark Romance in einen Topf geworfen, angeblich alles derselbe Einheitsbrei ohne Handlung, Tiefe oder Anspruch.“
Börsenblatt, Kira Borchers, 13. Februar 2026: Mehr als Spice

[3] „Scheck blieb hart: Das Grauen hat einen neuen Namen: Romantasy.“
n-tv, Thomas Schmoll, 19. Oktober 2024: Romantik und Fantasie boomen in üblen Zeiten

[4] Ausschreibung DELIA-Literaturpreis 2027 Website von DELIA, Verein zur Förderung deutschsprachiger Liebesromanliteratur e. V.

[5] „Die 10 Steps einer Lovestory als Haupt- und Nebenplot“
Hanna Aden, 23.04.2025

[6] „If crime can be lauded as a highbrow fiction genre, how can we classify all romance as lowbrow?”
Lauren Cameron: „The Romance Publishing Industry and Its Reputation, Publishing Research Quarterly, Band 36, 2020, S. 1–16: https://link.springer.com/article/10.1007/s12109-019-09703-2

[7] Laura Kneidel, Interview MDR Kultur, https://www.mdr.de/kultur/buchmesse/leipzig-young-new-adult-trend-booktok-108.html

[8] „It’s not what I write in any way. I haven’t written a single book that could even be accepted as a romance novel. I mean, there’s a completely different voice.“
Nicholas Sparks: https://www.mediabistro.com/interviews/so-what-do-you-do-nicholas-sparks-bestselling-romance-novelist/

[9] „Die meisten Warengruppen haben 2025 ihre Vorjahreswerte nicht erreicht. Stabil zeigte sich die Belletristik mit einem Umsatzplus von 1,2 Prozent. Ausreißer nach oben waren die Genres Young Adult und New Adult, die einen Aufschwung erlebten. Der Umsatz mit Young-Adult-Titeln erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahr um 4,8 Prozent, mit New-Adult-Titeln wurden sogar 9,6 Prozent mehr eingenommen.“

Christina Schulte: „Buchmarkt 2025: Die offiziellen Zahlen“, 9.07.2026
https://www.boersenblatt.net/news/buchhandel-news/buchmarkt-2025-die-offiziellen-zahlen-430629

[10] Journal of Popular Romance Studies, https://www.jprstudies.org/2026/07/happily-ever-after-happily-ever-after-negotiating-the-gothic-in-contemporary-dark-romance/
Erika Kvistad: „Happily Ever After?/Happily Ever After! Negotiating the Gothic in Contemporary Dark Romance“, 6. Juli 2026

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