Weihnachtliche Auktion für bedürftige Kinder

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***Weihnachtsauktion für einen guten Zweck *** 🎄
Heute ist bei Nicoles wunderschöner Weihnachtsauktion mein Buch "Chosen - Die Bestimmte" im Paket mit einigen Goodies dabei. Der Erlös der Auktion geht an bedürftige Kinder 😍❤️.

Viel Spaß beim Bieten! 🍀

 

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Wahre Freunde

Friends

Heute ist der Internationale Tag der Freundschaft.
Ein wahrer Freund trägt mehr zu unserem Glück bei, als tausend Feinde zu unserem Unglück. 🤗

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Lesung aus Chosen in Köln

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Ein wenig Bammel hatte ich schon vor meiner ersten öffentlichen Lesung ;)

Aber ich vermute, das geht jedem Autorenneuling ähnlich. An diesem Samstag bin ich kurz nach vier aufgestanden, um den Zug pünktlich zu erwischen. Zu dieser Tageszeit sind die Schatten unter den Augen der Mitreisenden dunkler als die Polster im ICE und der Kaffee wird den Bahnmitarbeitern förmlich aus der Hand gerissen :D

 

 

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Was Frauen wirklich wollen ;)

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Auf meiner Englandreise habe ich das Canterbury Tales Museum besucht, eine farbenfrohe Attraktion, die einen mit kostümierten Erzählern und düsteren Requisiten in die Zeit des Spätmittelalters entführt, als der englische Dichter Geoffrey Chaucer (geb. 1340, gest. 1400) die „Canterbury Tales“ schrieb.
Die Erzählungen sind – wie in Chaucers Vorbild Decamerone von Boccaccio – in eine Rahmenhandlung eingebettet.

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Mit Gedanken singen und mit Worten malen

Von Joubert gibt es noch ein zweites fantastisches Zitat über das Schreiben: "Nicht meine Worte sollen geschliffen sein, sondern meine Gedanken. Ich halte inne, bis der Tropfen des Lichts, dessen ich bedarf, sich gebildet hat und aus meiner Feder fließt.

Warum reicht es nicht aus, die Worte zu schleifen? Welche Fehler können einem dabei unterlaufen? 

Nun, ich bin weder eine hervorragende Joubert-Kennerin noch eine Schreib-Expertin. Aber vielleicht interessiert es euch, welche Gedanken ich mir zu diesem Zitat gemacht habe. 

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Nomen est Omen: Sensus Corvi

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Vielleicht interessiert es euch, wie Farran gerade auf den Namen „Sensus Corvi“ (lateinisch: Sinn des Raben) für seine Schule kommt? 
Das hat mehrere Gründe. Zum einen ist er ein großer Fan der irischen Mythologie. Die „Geisterkönigin“ Morrígan, die eine Magierin und Gestaltwandlerin war, konnte in Gestalt eines Raben auftreten. Dass er gerade sie besonders verehrt, ist bezeichnend für seinen düsteren Charakter. 
Zum anderen hat der Rabe für ihn nicht den negativ behafteten „Galgenvogel“-Charakter, der ihm im Mittelalter anhaftete. Vielmehr symbolisiert er für ihn Klugheit. Schon in der nordischen Mythologie berichteten die Raben Hugin und Munin dem Gott Odin, was auf der Welt vor sich ging. Auch Farran möchte seine Raben rund um die Welt entsenden und ein starkes Netzwerk paranormal Begabter aufbauen.

 

 

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Nomen est Omen: Jared

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Jared ist der düstere Gegenspieler Aidans, der ebenfalls Emma für sich gewinnen möchte.

Der Name stammt aus dem Hebräischen und bedeutet „herabsteigen“ oder „sinken“.
Und tatsächlich ist Jared in der Gunst Farrans und der Raben gesunken.
Jared wirkt düster und anziehend zugleich auf Emma. Er gibt offen zu, dass er an Farran Rache für sein erlittenes Unrecht nehmen möchte.
Dass er auch kein Problem damit hatte, abtrünnige Raben zu verfolgen und notfalls zu töten, verheimlicht er ihr allerdings.

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Vom Goldwaschen in der Isar

"Ich schreibe Bücher." 
Stille.
Dieser Blick, als hätte ich gesagt, dass ich mit Gummistiefeln und Küchensieb bewaffnet in der Isar Goldwaschen gehe :)

Warum fällt es eigentlich so schwer, über das Schreiben zu sprechen?

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Was Autoren so alles tun...

Es ist immer wieder amüsant, welche Vorurteile mit dem Autorenberuf verknüpft werden. Ich gebe hier mal einige, erst kürzlich gehörte, zum Besten:

1. Autoren verarbeiten die eigene Familie und Freunde bzw. Bekannte in ihren Werken

An alle, die mich kennen:
Ähnlichkeiten mit euch sind weder zufällig noch unbeabsichtigt. Wie sonst soll ich mich für eure kruden Eigenheiten rächen?
Mal im Ernst – welcher Autor verfügt schon wie Thomas Mann über eine illustre Verwandtschaftssippe, die sich in einen Roman einflechten lässt, ohne gähnende Langeweile beim Leser auszulösen? Bezogen auf meine Romane kann ich alle beruhigen:
Meine Mutter ist nicht paranoid, mein Vater kein Einzelkämpfer und bedauerlicherweise muss mein Mann mangels elementarkinetischer Fähigkeiten das Kaminfeuer weiterhin mit dem Feuerzeug entfachen. Meine paranormalen Gaben lassen ebenfalls zu wünschen übrig, sieht man davon ab, dass diverse Stifte schon mal aerodynamische Kräfte über meinem Schreibtisch entwickeln, besonders wenn die ein- oder andere Szene so überhaupt nicht aufs Papier will.
Und abgesehen von diversen schlaflosen Nächten bei Vollmond (oh Gott, in mir schlummert doch hoffentlich kein Werwolf, gerade jetzt, wo alle Welt tönt, Vampire und Werwölfe seien nicht mehr gefragt), konnte ich keine abnormen Eigenschaften feststellen.

2. Kinder- und Jugendbuchautoren belauschen ihren Nachwuchs und deren Freunde, um Stoff für ihren Roman zu bekommen

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Halloween-Special Chosen - Die Bestimmte

Halloween

Halloween ist in unserer Familie etwas ganz Besonderes. Zusammen mit meinen Kindern dekoriere ich schon eine Woche vorher die Wohnung, sie laden Freunde ein, schnitzen zusammen Kürbisse und gehen dann verkleidet durch unser Wohnviertel. Natürlich habe auch ich eine Menge Süßigkeiten bereit, falls bei uns jemand klingelt. Nach dem "schaurigen" Abendessen, sehen sie sich einen gruseligen Film an und genießen ihre Übernachtungsparty.

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Schreibnachtgedanken: erlebte Rede

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Jedem von uns ist die Unterscheidung zwischen direkter und indirekter Rede geläufig. Schon in der Grundschule lernen wir, wie man
„Musst du jetzt schon gehen?“
in
Sie fragte sich, ob er jetzt schon gehen müsse.
umwandelt.
Soweit so gut. Wirklich faszinierend finde ich allerdings das Stilmittel der „erlebten Rede“, bei der man im Extremfall durch das Einfügen eines einzigen Adverbiales oder Adjektivs als Erzähler in seine Figur schlüpft.

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Impressionen von der Leipziger Buchmesse

Was für ein Tag! 😊🥂
Erster öffentlicher Auftritt als Autorin und dann gleich in einem so wunderschönen Rahmen! Vielen lieben Dank Frau Pollex und Frau Kötz-Pennart vom Thienemann-Esslinger Verlag und dem Carlsen Verlag für die tolle Organisation, das liebevolle Catering mit Zuckerdruck-Covern unserer Bücher auf den Cupcakes und für die super Moderation von Rebecca Wiltsch❤️!

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Hat mich wahnsinnig gefreut, meine unheimlich netten AutorenkollegInnen Björn Springorum, Laura Kneidl, Tanja Voosen, Nica Stevens und Stefanie Hasse kennenzulernen und ich freue mich schon auf ein Wiedersehen - vielleicht auf der FBM17? 
Ein herzliches Dankeschön geht auch an die talentierte Steffi Voosen, die einige der wunderschönen Fotos hier gemacht hat. Wer möchte, kann auf Instagram (Minas Moments) mehr von ihr sehen, mein Favorit ist "Frozen Bubble" 😍.

Liebe Blogger, ihr wart einfach klasse! Ihr habt mich so gut aufgenommen und es hat Spaß gemacht, euch mein Buch vorzustellen und mit euch zu reden - schade, dass die Zeit so kurz war. Es war ein unglaubliches Gefühl, zum ersten Mal das eigene Buch zu signieren.
Ich wünsche euch viele zauberhafte Lesemomente mit all unseren Büchern, dass ihr noch jede Menge toller Eindrücke auf der #lbm17 sammelt und gute Heimfahrt.

 

 

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Nomen est Omen: Fionbarr Farran

NomenJacob

Von all meinen Figuren hat der Schulleiter Fionbarr ("Fion") Farran den längsten Charakterbogen und ich kann hier und jetzt am wenigsten davon verraten, weil sehr viele Geheimnisse um seine Person erst im zweiten Band von Chosen gelüftet werden 😉.
Sein Name hat natürlich ebenfalls eine tiefere Bedeutung, wie ihr bereits vermutet habt:
Fionbarr ist altirisch und bedeutet „heller Kopf“.
Der Nachname Farran hat lateinische und altfranzösische Wurzeln („ferrant“ oder „fer“) und bedeutet grau oder Eisen. Er ist ein Symbol seines unerbittlichen Charakters. Auch seine metallisch grauen Augen spielen auf die Härte in seinem Wesen an.

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Nomen est Omen: Aidan

NomenAidan

Heute verrate ich euch, wie auch auf die Namen Aidan und Callahan kam 😊:
Aidan stammt aus dem Altirischen und bedeutet „Feuer“.
Das ist natürlich eine Anspielung auf seine Gabe, das Element Feuer zu beeinflussen. Als Emma das erste Mal seine Hand berührt, hat sie das Gefühl, durch die Flamme einer Kerze zu streichen. Und es weist auf die besondere Beziehung zwischen Emma und Aidan hin.
Sein Nachname „Callahan“ stammt von Ó Ceallagcháin und ist gälisch. Der Name Ceallanchán bedeutet „Konflikt“ oder „Unfriede“.
Tatsächlich gab es schon in frühester Kindheit in seinem gefühlskalten Elternhaus Konflikte.

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Von Emotionentauchern und Televisionären

In Sensus Corvi begegnest du Menschen mit außergewöhnlichen Fähigkeiten. Wirf einen Blick in Emmas Notizbuch, um mehr über die einzelnen Gaben zu erfahren.

„Wir sind Raben. Wir halten auch dann zusammen, wenn einer von uns den anderen verletzt. Wie eine Familie. Gerade dann, wenn es um unsere Gaben geht. Denkst du, wir anderen haben uns und unsere Kräfte immer perfekt unter Kontrolle?“ (Aidan zu Emma)

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Von Schreibblockaden und verdreckten Fußballschuhen...

Laut Wikipedia ist eine Schreibblockade ein psychisches Phänomen, bei dessen Auftreten die Autoren dauerhaft oder vorübergehend nicht in der Lage sind zu schreiben. Neurologen würden dafür eine Fehlfunktion des Hirnlappens verantwortlich machen. Okay, ich denke, das schreit nach Diskussionsbedarf. Dauerhafte Schreibschwierigkeiten hatte ich zum Glück noch nicht. Wie steht es aber mit diesen lästigen, vorübergehenden ach-lass-mich-doch-erst-mal-einen-Kaffee-holen-Anwandlungen?

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Schreibnachtgedanken

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Ihr Lieben,

ich werde euch ab jetzt des Öfteren mit dem überfallen, was mir in langen Schreibnächten so durch den Kopf schwirrt 😁. Das können Gedanken zu Schreibtechniken, Schreiballtag oder allem Möglichen sein, was mein Herz bewegt.

Ich wünsche euch viel Spaß beim Lesen. ❤️

 

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Zuerst denken, dann reden?

Reden

 

Trägst du dein Herz auf der Zunge oder überlegst du immer ganz genau was du wie sagst?

Das, was wir sagen, ist wie eine Tür zu unserem Herzen. Wie weit öffnen wir sie für andere?
Ich denke, dass es bei jedem Menschen einen großen Unterschied macht, wer der jeweilige Gesprächspartner ist. Bei nahen Angehörigen oder Freunden wird man leichter „sein Herz auf der Zunge tragen“, weil man die Reaktionen der anderen besser einschätzen kann und weiß, dass sie einem die Worte in aller Regel nicht so schnell krumm nehmen werden.

Doch wie sieht das im Umgang mit Menschen aus, die einem fremd sind oder die man nicht ganz so gut kennt?

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#fivefactsaboutme

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📚 Ich würde nie ein Eselsohr in ein Buch machen, aber ich unterstreiche viele Stellen mit Bleistift und mache mir Randbemerkungen. Deshalb verleihe ich Bücher auch so ungern 😉.
☕️ Ich bin Kaffeesüchtig
😈 In langen Schreibnächten plündere ich heimlich die Süßigkeiten meiner Kinder.
🙈 Als ich 16 war, bin ich Fallschirm gesprungen, aber seit ein paar Jahren hat mich die Höhenangst erwischt, wenn ich z.B. auf einer Aussichtsplattform mit durchsichtigem Glasboden stehe oder auf Treppengitter und durch die Ritzen nach unten sehe. Grmpf.
🌊 Ich liebe das Meer und beneide Charles Dickens ganz fürchterlich um seine Aussicht auf das Meer von seinem Schreibtisch aus im Bleak House. Ein Haus über sturmumtosten Klippen zu haben, wäre ganz nach meinem Geschmack.

 

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Nomen est Omen: Jacob

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Heute widme ich mich einer Figur, die in Band 2 von Chosen eine besondere Rolle bekommen wird, da ich ihr eine eigene Erzählstimme einräume: Emmas Vater
Jacob MacAengus
Der Name Jacob stammt aus dem Hebräischen und bedeutete ursprünglich „Gott möge schützen“, wurde aber schon früh als „Überlister“ interpretiert.
Beide Versionen des Namens hatte ich bei der Figurenzeichnung im Kopf. Denn Jacob kann Schutz wirklich brauchen, ist aber gleichzeitig listig genug, sich aus eigener Kraft gegen seine Gegner zu wehren.
MacAengus stammt aus dem irischen Aonghus und bedeutet „Kraft“ und „Stärke“. Außerdem ist er eine große Sagengestalt der keltischen Mythologie.

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Nomen est Omen: Emma

NomenEmma

Nomen es Omen?

Hat jemand von euch schon einen näheren Blick auf die Namen meiner Figuren geworfen? 😉
Bei meinen Hauptfiguren haben die Namen meist eine tiefere Bedeutung und die möchte ich euch in den nächsten Tagen verraten. Ich beginne natürlich mit der Hauptperson:
Emma
Emmas Name stammt aus dem Germanischen und bedeutet „die Schöne“, „die Große“ oder „die Wunderbare“.
Auf den Namen kam ihre Mutter Katharina, weil sie am 31. Januar, dem Namenstag der Königin „Hemma“ zur Welt kam und für sie das Wunderbarste, ein „Geschenk“ war, das ihr von ihrer großen Liebe Jacob geblieben ist.
Dementsprechend will sie Emma vor allen Gefahren behüten und sie durch körperliches und mentales Training stärken.
Doch „großartig“ oder „wunderbar“ fühlt sich Emma keineswegs und selbst an ihrer Schönheit hegt sie große Zweifel, wäre sie doch lieber „hellblond mit
sonnengebräunter Haut und endlos langen Beinen – wie Liz“.

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You know you're a writer when...

Diese Listen kennt ihr bestimmt. Vermutlich sind sie bei jedem Autor anders. Auf mich trifft zu:

1. deine Protagonisten anfangen, dir in deinem echten Leben mehr oder weniger hilfreiche Tipps zu geben. ("Sag ihm, er soll sich verziehen, wenn er keine Bekanntschaft mit deinen telekinetischen Kräften machen will.")

2. du nicht mehr so sehr darauf achtest, was dein Gegenüber erzählt, sondern wie du seine Mimik oder sein Äußeres beschreiben würdest. (Ihre dauergewellten Haare gleichen einem Wischmopp, der gerade frisch aus dem Trockner kommt.)

3. du spät abends nicht Schluss machen kannst, weil du gerade mitten in der Szene steckst / eine Ungereimtheit festgestellt hast / dein Schreibsoll noch nicht erfüllt ist und

4. du dich erst ins Bett schleppst, wenn dir buchstäblich die Augen zufallen oder dein Kopf Richtung Tastatur kippt und

5. du trotzdem um 4:35 Uhr in der Früh schlagartig hellwach bist, weil dir endlich eine neue Plotwendung eingefallen ist.

6. dein Kaffeekonsum nicht dem Tagesdurchschnitt "normaler" Menschen entspricht. Nicht einmal annähernd.

7. du hoffst, dass es dir auch eines Tages gelingen wird, einen so wundervollen Charakter wie "Mr. Darcy" zu erschaffen, der sich unsterblich in deine bezaubernde Protagonistin verliebt.

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Mit Emz und Aidan im Winterwald...

Nicht immer ist der Schreibtisch der beste Ort, um Ideen für das Schreiben zu entwickeln. Häufig denke ich mir neue Handlungsstränge bei meinen Spaziergängen im Wald mit unserem Hund aus. Ich setze Kopfhörer auf, lasse meine Lieblingssongs laufen und wandere abseits der großen Wege durchs Dickicht. Sei es die Musik, die Natur oder der Sauerstoffkick, vielleicht sogar die Kombination aus allen Dreien, jedenfalls ist meine Geschichte nach diesen Spaziergängen meist um einige Szenen reicher.
Mitunter bin ich so vertieft in die Handlung, dass mich ganz eigenartige Anwandlungen überfallen. So habe ich mir bei einem meiner Spaziergänge die Winterszene in Cork ausgemalt, die Freude der Kinder über den seltenen Schnee und Aidan, der Emz unter dem Mistelzweig küsst. Ganz spontan malte ich ihre Namen auf einen Baumstumpf und fotografierte das für meine Brainstorming Schublade. Die Idee, das Foto in meinem Trailer zu verarbeiten, kam mir dann später.
Ehrlich, ich bin noch heute froh, dass mir niemand bei dieser Aktion begegnet ist...

Was ich damals sonst noch so fotografiert habe, könnt ihr gerne auf meiner Media-Site anschauen.

 

 

 

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