Nomen est Omen: Emma

NomenEmma

Nomen es Omen?

Hat jemand von euch schon einen nĂ€heren Blick auf die Namen meiner Figuren geworfen? 😉
Bei meinen Hauptfiguren haben die Namen meist eine tiefere Bedeutung und die möchte ich euch in den nĂ€chsten Tagen verraten. Ich beginne natĂŒrlich mit der Hauptperson:
Emma
Emmas Name stammt aus dem Germanischen und bedeutet „die Schöne“, „die Große“ oder „die Wunderbare“.
Auf den Namen kam ihre Mutter Katharina, weil sie am 31. Januar, dem Namenstag der Königin „Hemma“ zur Welt kam und fĂŒr sie das Wunderbarste, ein „Geschenk“ war, das ihr von ihrer großen Liebe Jacob geblieben ist.
Dementsprechend will sie Emma vor allen Gefahren behĂŒten und sie durch körperliches und mentales Training stĂ€rken.
Doch „großartig“ oder „wunderbar“ fĂŒhlt sich Emma keineswegs und selbst an ihrer Schönheit hegt sie große Zweifel, wĂ€re sie doch lieber „hellblond mit
sonnengebrĂ€unter Haut und endlos langen Beinen – wie Liz“.

Emma hasst es, im Mittelpunkt zu stehen, hĂ€lt sich fĂŒr zu klein geraten und wĂŒrde gerne wie ein ganz normaler Teenager leben. Sie schminkt sich selten, lĂ€uft am liebsten in bequemen Klamotten herum und möchte sich selbst am Halloweenball nicht so verfĂŒhrerisch herausputzen, wie beispielsweise Lynn es tut.
Sie ist ruhig, eher schĂŒchtern und - nicht zuletzt aufgrund der stĂ€ndigen Mahnung zur Vorsicht - auch zurĂŒckhaltend, wenn sie Fremden begegnet. Umso mehr zieht ihre Freundin Liz sie wie ein Magnet an. Fröhlich, selbstbewusst und spontan, verkörpert Liz all das, was Emma gerne selbst wĂ€re.
Ihre innere Zerrissenheit ist zu großen Teilen das Resultat von Katharinas außergewöhnlicher Erziehung. Zum einen fördert sie Emmas Selbstbewusstsein, stĂ€rkt sie, indem sie ihr ein alter ego namens „Kate“ zur VerfĂŒgung stellt, das ihre Alltagsprobleme löst, trainiert sie und lĂ€sst sie stolz auf ihre besondere Gabe sein.
Auf der anderen Seite schĂŒrt ihre Mutter in ihr die Angst vor Verfolgung und Bedrohung durch „die Anderen“, geheimnisvollen MĂ€chten im Hintergrund, von denen sie nicht weiß, ob sie wirklich existieren oder ihre Mutter sich diese nur einbildet.
Und zu all diesen Konflikten gesellt sich mit 16 Jahren das zunehmende Interesse am anderen Geschlecht .
Emmas „GrĂ¶ĂŸe“ offenbart sich, wenn es darum geht, sich fĂŒr die einzusetzen, die sie liebt. LoyalitĂ€t ist eine ihrer herausragendsten Charaktereigenschaften. Durch sie schlittert sie gewissermaßen unfreiwillig in ihr Heldentum.
Ich habe sehr viel Freude daran gehabt, ihre widersprĂŒchlichen Facetten herauszuarbeiten und nach den GrĂŒnden in ihrer Kindheit zu schĂŒrfen. Hierbei ist mir auch die Idee mit den VergangenheitsrĂŒckblicken ihrer Mutter gekommen. NatĂŒrlich ist mir Emma sehr ans Herz gewachsen und sie wird im zweiten Band noch einmal eine deutliche Entwicklung durchmachen, aber die will ich hier nicht vorwegnehmen.

 

 

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