Update Jugendbuchprojekt

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Auf der Leipziger Buchmesse habe ich meine liebe Lektorin Larissa Rupp vom Thienemann-Esslinger Verlag getroffen, mit der ich zusammen an meinem neuen Jugendbuchprojekt arbeite, das nächstes Jahr erscheinen wird. Es wird voraussichtlich eine zweibändige Reihe werden und da ich bereits parallel zum Lektorat von Band 1 am zweiten Band schreibe, müsst ihr vermutlich nicht lange auf die Fortsetzung warten. Einen endgültigen Titel kann ich euch noch nicht verraten, aber ich erzähle euch mal ein bisschen, worum es in meinem neuen Projekt gehen wird:

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Schauplatz meiner Geschichte ist diesmal die Stadt San Francisco, die ich selbst bereits mehrfach besucht habe. Für mich ist sie neben New York eine der faszinierendsten Städte der USA. Ich habe mich in das goldene Licht der Morgensonne auf den Glasfronten der Hochhäuser und über der Bay verliebt, in die Seenebelbänke, die im Sommer durch die Häuserschluchten ziehen und den unglaublichen Ausblick von einem der Hügel auf den Pazifik. Wenn ich die Augen schließe, atme ich wieder den würzigen Duft der Redwood-Bäume auf dem benachbarten Mount Tamalapais und ich berühre die zerfurchte Rinde ihrer Stämme, ehrfurchteinflössende Riesen, einige von ihnen über hundert Meter hoch und zweitausend Jahre alt.

DSC09730Im Fast Food besessenen Amerika ist San Francisco eine Oase von Gesundheitsjüngern, die Frischeabteilungen der Wholefoodsupermärkte werden zu einem Spaziergang durch ein Paradies von Früchten, von denen ich einige, wie die Jackfruit, noch nie zuvor gesehen habe, und auch auf den Piers wird überall frisches Obst verkauft.

San Francisco gilt als die weltoffenste und toleranteste Stadt der USA
In den Parkanlagen südlich von Fisherman's Wharf, gegenüber der Piers, trägt ein junger Mann mehrere Pizzakartone und teilt Pizzaschnitte an Obdachlose aus, bunte Graffiti schmückt die Häuserwände im Castro- und im Mission-Bezirk und überall hängen Regenbogenflaggen.

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Und was macht mein böses Autorenherz?
Es wittert Gefahr - viel zu sehr verlassen wir uns gerade heute auf unsere demokratischen Errungenschaften und glauben, sie nicht verteidigen zu müssen - und es stürzt das weltoffene San Francisco in eine Zukunft, in der hochtechnologischer Fortschritt mit Angst und Hass einhergeht und zu Diskriminierung und Unterdrückung einer fremden Spezies führt, die durch ein besonderes Ereignis gezwungen ist, in die Menschenwelt zu fliehen.

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Nicht jeder ist von der Ankunft der Elben begeistert.
„Man sollte sie alle eliminieren.“
Behauptet beispielsweise Luz' Vater.

Die 17-jährige Luz Hernández Nolan ist die weibliche Hauptfigur meines Romans.Luz

Wer wie sie an die Greenwood High in San Francisco geht, stammt entweder aus einem reichen oder mächtigen Elternhaus - in der Regel trifft beides zu. Konflikte spitzen sich immer mehr zu und auch Luz holt die Gewalt ein.

Hunderte von Teelichtern säumten die Stufen vor dem Schuleingang. Sie flackerten wie Toplichter auf den Masten schwankender Segelschiffe in einem Meer aus bunten Zetteln und Blüten, vor allem roter Rosen, Vanessas Lieblingsblumen, in deren scharlachfarbenen Fluten sich weiße Wellenspitzen von Lilien und Nelken brachen.
Während Luz sich einen Weg zwischen ihnen bahnte und vorsichtig ihre Füße auf die kleinen Flecke steinernen Graus setzte, die hier und da trotzig zwischen dem Farbenrausch hervorlugten, erinnerte sie der süße Duft der Blüten und der des verbrennenden Wachses, an Kirchen, Aussegnungshallen und Tod. Zu vielen Beerdigungen hatte sie in ihrer Kindheit bereits beigewohnt. Sie schluckte den bitteren Geschmack in ihrem Mund hinunter und streifte mit ihrem Blick die handgeschriebenen Botschaften. 
„Ich werde euch immer vermissen!“, stand da.
Oder: „Wir lieben euch!“ 
Das würde sie bestimmt nicht. 
Und Luz fühlte sich kein bisschen schuldig dafür. 

Doch Luz hält sich weder an die gesellschaftlichen Konventionen ihrer Mitschüler noch an die Regeln ihres Vaters. Heimlich trifft sie einen Mitschüler zu einem ersten Date.

Es hätte nicht Tyrs Warnung oder die Verbote ihres Vaters, den Mission District nachts zu betreten, gebraucht. Man musste sich nur umsehen, um zu wissen, dass kein Mensch, der an seinem Leben hing, hier nach Einbruch der Dunkelheit rumhängen sollte.

Und sie lernt eine Seite ihrer Stadt kennen, die ihr bisher in ihrem goldenen Käfig verborgen blieb.

Misstrauisch beäugte sie seinen Becher. 
„Keine Angst, ich bleibe heute Abend auch lieber nüchtern.“
„Damit du mich vor der menschenfeindlichen Meute hier verteidigen kannst?“ 
„Ungewohnt, wenn man plötzlich zur Minderheit gehört, nicht wahr?“, spottete er.

Diese Nacht stellt Luz' Leben komplett auf den Kopf. Danach gibt es für sie kein Zurück mehr.
„Danke für dein One-way-Ticket in die Realität!"

Es hat mir unheimlich viel Spaß gemacht, für dieses Projekt nicht nur in neuen Zukunftstechnologien zu recherchieren, sondern auch die alten Mythen über Elfen zu durchstöbern. Die Elben, die ich beschreibe, haben nur noch wenig mit der mittelalterlichen Welt aus Herr der Ringe, wie ihr sie alle kennt, gemein. Licht- und Dunkelelben tragen jeder auf seine Weise ihre Konflikte in die Menschenwelt hinein und Dunkelelben sind nicht nur Wortrebellen. Ich bin schon jetzt unheimlich gespannt auf euer Feedback. 

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Larissa Rupp und ich auf der Buchmesse Leipzig am Stand des Thienemann-Esslinger Verlags

 

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Leipziger Buchmesse 2019, DELIA und das Schreiben über die Liebe

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Nachdem wir letztes Jahr im Schneechaos versackten, hat uns bei der diesjährigen Leipziger Buchmesse das Wetter mit viel Sonne und angenehmen Frühlingstemperaturen den Tag versüßt. Es war so schön, den ein oder anderen Buchmenschen wieder zu treffen, neue Gesichter zu sehen und all die fantastischen Cosplayer zu bewundern 😍.

  

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Ganz besonders gefreut habe ich mich, meine neuen Kolleg*innen am DELIA-Stand zu treffen. Wir hatten so viel Spaß miteinander! Herzlichen Dank noch einmal an Lee Bauers und den anderen wunderbaren Helfern, die den Stand so schön aufgebaut und geschmückt haben und ich war schon stolz, als ich meine Chosen-Reihe zwischen all den unterschiedlichen Büchern gesehen habe, die sich doch alle - und sei es nur am Rande - mit einem Thema beschäftigen: der Liebe.
"Wir machen Liebe" war dann auch das Motto von DELIA  in dem Programmheft.

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Enlight289Warum überhaupt Liebe?
In einem Interview mit der Berliner Zeitung hat der Autor Ken Follett gesagt: "Es gibt kaum einen erfolgreichen Roman, in dem nicht geliebt wird."

Und David Levithan erklärt:
"Über Liebe zu Schreiben ist wie der Versuch, das Leben mit einem Wörterbuch darzustellen. Egal wie viele Wörter es gibt, es wird nie genug geben."

Beim Betrachten der DELIA-Regale fällt einem genau das auf:
So viele Genres, von der Jugendphantastik bis hin zu historischen Romanen, Zielgruppen von Jugendlichen bis Adult-Titeln, die sich eher an ältere Leser*innen orientieren, und so unterschiedliche Arten, das zu beschreiben, was all diese Bücher verbindet und Leser*innen begeistert: Die Liebe.

Liebe wird immer eine Hauptantriebsfeder unseres Handelns bleiben, uns zu wunderbaren und furchtbaren Taten motivieren und im allerbesten Fall treffen wir auf einen Menschen, der durch seine Liebe, das Beste in uns zum Vorschein bringt.

"Wir ahnten es zwar, doch ist es uns niemals vielleicht so deutlich aufgezeigt worden, dass das Wesen der Liebe nicht im Gemeinsamen läge, sondern darin, dass einer den anderen zwingt, etwas zu werden, unendlich viel zu werden, das Äußerste zu werden, wozu seine Kräfte reichen." (Rainer Maria Rilke)

Genug der Theorie. Lasst uns neue Worte finden, das Mysterium "Liebe" zu beschreiben! 

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Vom Leid, leiden zu lassen

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Seit Tagen schleiche ich um sie herum:
Diese eine bestimmte Szene, in der ich meine lieb gewonnenen Figuren besonders leiden lassen muss.
Das fällt uns Schriftstellern meist gar nicht so leicht, wie ihr Leser denkt! Schlimmer noch: Oft merkt man gar nicht, wie sehr man sich davor drückt. 😉 Ist ja nicht so, als ob man unproduktiv wäre. Man schreibt vor sich hin, erfindet noch diesen Dialog und jene schöne Beschreibung eines tollen Settings und ach, man sollte doch die Freunde auch noch mal einbauen, eine romantische Liebesszene oder ein Abendessen bei der unliebsamen Family? 🤔
Zuckersüß wie diese Halloweentorte kommen die Gedanken daher.
Nein. Sollte man nicht. Das sind später dann genau die Lückenfüller vor dem Showdown, die vom Lektor rausgestrichen werden, weil sie langweilig sind, den Handlungsverlauf unnötig in die Länge ziehen und den Leser genervt das Buch weglegen lassen. Kennt ihr diese Momente auch?

Einen Roman schreiben bedeutet aber von Anfang an, die Figuren auf eine Reise zu schicken, sie Kämpfe, Prüfungen und Leid durchleben zu lassen, um ihre Entwicklung voran zu treiben. Ein Held ohne Leid ist kein richtiger Held. Eine Figur, die sich nicht im Laufe des Romans weiterentwickelt, sterbenslangweilig.

Es gilt, sich den inneren und äußeren Dämonen zu stellen, mit der größten Furcht konfrontiert zu werden und sogar kurz vor dem Ziel noch einmal zu stolpern und sich die Nase blutig zu schlagen. "Aus Erfahrungen wird man klug" betrifft nicht nur uns, sondern auch unsere Figuren.

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Schreibideen

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Bunte Tupfen im ergrauenden Laub. 😍

Wenn Kira länger zurück bleibt und dann über den dichten Laubteppich zu mir läuft, klingt es, als ob eine Schar Orks hinter mir her ist 🤣.
Auf Spaziergängen nehme ich oft Ideen, die mir zu meinen Projekten kommen, als Sprachmemo auf.
In meinem Thrillerprojekt ist es gerade Frühling und die Sommerszenen werde ich im Winter schreiben 😏.
Man muss sich als Autor seine Welt in imaginären Flaschen einfangen und sie passend zu den Szenen entkorken. Statt feuchtem Laub und Erde rieche ich frisch gemähtes Gras, Flieder und Maiglöckchen.
Ein stetes Summen von Insekten dringt an mein Ohr, Sonnenstrahlen wärmen meine Wangen. Nur Kira springt genauso frech in den Bach am Ende unseres Wegs wie im Sommer und im Herbst.
Ich hoffe, er friert im Winter zu. Das Gesicht möchte ich sehen! 😁❄️
#fall #walkinginthewoods #dogs #autorenleben #writing #schreiben #memoriesinabottle #buch #bücher #Lesen #Autor #Fall #Herbst

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Kurzer Messerückblick FBM 2018

 

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Wochenlange Vorbereitungen für Lesungen/Meet&Greets und dann stickige, überfüllte Gänge, Menschenschlangen vor dem Lesezelt oder bei Signierständen und ein Wetter, das zum Ausflug an den See lockt - warum um Himmels willen sollte man sich das antun? ;)
Diese Frage stellen sich vermutlich viele, die in diesen Tagen die Bilder der Frankfurter Buchmesse zu Gesicht bekommen.

Die Antwort ist simpel: wegen der wunderbaren Menschen, die man auf der Buchmesse trifft!
Dabei ist für uns als Autoren der Austausch mit Kollegen ebenso aufregend und inspirierend wie das Feedback von Lesern und Bloggern.

Schreiben ist ein einsames Geschäft. Man hadert mit dem Plot, kämpft gegen die eigenwilligen Kapriolen der Figuren (Du willst mich sterben lassen?! Nein, warte, ohne mich wäre dein Protagonist vollkommen aufgeschmissen!), konsumiert mehr Kaffee als Schlaf und wartet.
Und wartet:
- auf die Antwort des Agenten
- auf Rückmeldung aus dem Verlag
- auf Rezensionen
- auf Meinungen der Testleser
und, und, und.
Manchmal hat man das Gefühl, dass das Warten eine Hauptbeschäftigung eines Autors ist.
Nicht dass man während des Wartens unbeschäftigt wäre! Oft überschlagen sich die Dinge, die man gleichzeitig erledigen soll: Schreiben, Plotten, Exposé erstellen, Überarbeiten, Autoreninterviews geben, Klappentextvorschläge liefern, etc.
Das Warten fühlt sich eher wie ein dunkler Schatten an, der einem langsam über den Rücken kriecht und irgendwann über die Tastatur fällt. Spätestens dann beginnen die Selbstzweifel. Was tue ich hier eigentlich? Wer zum Henker will das lesen?

Du bist noch neu im Geschäft, hast noch keinen Vertrag oder überlegst dir gerade, deinen Roman im Selfpublishing herauszubringen und vielleicht trudeln gerade die ersten Ablehnungen für dein Exposé ein?
Der Schatten in deinem Rücken fühlt sich im Moment ziemlich monströs an?
Ich verrate dir ein Geheimnis: die Büchermenschen auf den Messen sind Shadow Fighter. :D
Im Ernst. Tausche dich mit anderen Autoren aus, vernetze dich. Ein schönes Video zu diesem Thema haben übrigens Jasmin Zipperling und Julia K. Stein kürzlich gedreht:
https://www.youtube.com/watch?v=Owp5FDmJyuM&frags=pl%2Cwn

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Ich persönlich kehre von den Buchmessen immer motiviert und voller neuer Eindrücke zurück.
Es ist daher nicht nur das Entdecken neuer Buchschätze, das mich auf die Messen zieht. Schließlich könnte ich auch in der Buchhandlung stöbern. Es sind die lieben Buchmenschen, die man auf der Messe trifft, die einen inspirieren, mit denen man lacht, deren Geschichten man bestaunt wie die fantasievollen Kostüme der Cosplayer. Es herrscht eine einzigartige Stimmung!
Deshalb möchte ich mich ganz herzlich bei allen LeserInnen, BloggerInnen, AutorenkollegInnen bedanken. Ich nenne jetzt keine Namen, denn bestimmt vergesse ich jemanden. Es war eine großartige Zeit mit euch allen in Frankfurt und ich freue mich schon auf das nächste Mal!

 

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Die Sache mit dem Frosch und der Romantik

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Kelly, Luz' beste Freundin, ist verrückt nach Musik, hat ein eigenes Tonstudio und schwärmt für verschrobene Nerds. Aber tief in ihrem Herzen ist sie eine Romantikerin. Luz dagegen geht den Dingen gerne auf den Grund. Doch als sie tatsächlich das erste Mal geküsst wird, kommt alles anders, als sie denkt.
Ganz anders.

(c) Rena Fischer; Projekt YA Dystopie

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Currently Writing At: Jugendbuchdystopie

Luz

Aktueller Manuskriptstand: über Seite 400 ;)

Wer wie Luz an die Greenwood High in San Francisco geht, stammt entweder aus einem reichen oder mächtigen Elternhaus - in der Regel trifft beides zu. 
Aber Luz hält sich weder an die gesellschaftlichen Konventionen ihrer Mitschüler noch an die Regeln ihres Vaters.

"Es hätte nicht Tyrs Warnung oder die Verbote ihres Vaters, den Mission District nachts zu betreten, gebraucht.
Man musste sich nur umsehen, um zu wissen, dass kein Mensch, der an seinem Leben hing, hier nach Einbruch der Dunkelheit rumhängen sollte."

Denn die Menschheit der Zukunft hat Besuch aus der Anderswelt bekommen:
„Man sollte sie alle eliminieren.“
Behauptet Luz' Vater.

Misstrauisch beäugte sie seinen Becher. 
„Keine Angst, ich bleibe heute Abend auch lieber nüchtern.“
„Damit du mich vor der menschenfeindlichen Meute hier verteidigen kannst?“ 
„Ungewohnt, wenn man plötzlich zur Minderheit gehört, nicht wahr?“, spottete er.

Eine Nacht stellt Luz'Leben komplett auf den Kopf.
„Danke für dein One-way-Ticket in die Realität!"


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Schönheit und Body Shaming

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Verfolgt man die aktuellen Diskussionen zum Thema Body Shaming stellt sich für uns AutorInnen die Frage, wie wir mit der Darstellung von körperlicher Schönheit bei der Figurentwicklung umgehen.
Müssen wir uns überhaupt Gedanken darum machen? Wollen unsere LeserInnen nicht wie in den alten Märchen und Legenden unerreichbar schöne Menschen vorgesetzt bekommen, um dem Alltag zu entfliehen? Lassen sich Bücher mit vermeintlich „hässlichen“ Helden überhaupt verkaufen?
Einfach lassen sich diese Fragen sicher nicht beantworten. Ich habe mir im Folgenden ausschließlich Gedanken zur Darstellung der äußerlich sichtbaren Merkmale von Figuren insbesondere in Jugendbüchern gemacht, nicht jedoch über deren inneren Charakter. Darauf möchte ich in einem meiner nächsten Blogartikel eingehen.

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Vom Mut und der Perfektion

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Im Rahmen der #traumfaenger - Challenge auf Instagram habe ich mich mit dem Thema Mut befasst, den wir Autoren alle zuhauf brauchen, um uns in dieses unsichere Schreibleben zu stürzen.

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Snippet aus meinem neuen Jugendbuchprojekt

 

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Mein neues Projekt zeichnet eine Zukunft, die mit technischem Fortschritt und menschlichem Rückschritt einhergeht.
Die Hauptfigur Luz führt seit frühester Kindheit ein privilegiertes Leben. Als einzige, über alles geliebte Tochter von Jago Hernández verdrängt sie die Rolle, die ihr Vater in einem politischen Umfeld aus sich zuspitzender Gewalt, Rassismus und Rücksichtslosigkeit spielt.

Bis eine einzige Nacht alles ändert.

"Das Einzige, was mich davon abhält, Jago Hernández’ geliebte kleine Prinzessin auf der Stelle zu töten und wie ein Verdurstender den Schmerz in seinen Augen zu trinken, ist dein Wert als Tauschobjekt. Leben gegen Leben. Verstehst du das?"

Liebe schlägt in Verachtung und Hass um, Freundschaften zerbrechen und Luz lernt plötzlich eine andere Seite ihres Vaters kennen.

"Die Tür fiel laut hinter einem Mann ins Schloss, der mit schnellen Schritten auf sie zukam. Noch nie hatte sie sein vertrautes Gesicht mehr geliebt und sie wollte sich so gerne in seine Arme fallen lassen und spüren, wie er ihr über den Kopf strich und sagte „Alles wird gut, Luz“. Aber ihr Vater ging mit aschfahlem Gesicht einfach weiter, an Luz vorbei, als wäre sie gar nicht im Raum, als würde er seine Tochter gar nicht erkennen."

An wen soll sie sich wenden, wenn das Geheimnis ihrer Vergangenheit sowohl ihren Vater als auch dessen Gegner zu ihrem Feind macht?

"Zeit war ein eigenartiges Gewand. Manchmal rutschte sie einem durch die Finger wie Seide. Oder wärmte einen wie Wolle. Gerade schnürte sie sich um ihren Körper wie eine Zwangsjacke."

Nur wenige Stunden waren vergangen.
Stunden, in denen Luz von der geliebten Prinzessin zur Gejagten wurde.

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Schreibnacht-Gedanken: erlebte Rede

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Jedem von uns ist die Unterscheidung zwischen direkter und indirekter Rede geläufig. Schon in der Grundschule lernen wir, wie man
„Musst du jetzt schon gehen?“
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Sie fragte sich, ob er jetzt schon gehen müsse.
umwandelt.
Soweit so gut. Wirklich faszinierend finde ich allerdings das Stilmittel der „erlebten Rede“, bei der man im Extremfall durch das Einfügen eines einzigen Adverbiales oder Adjektivs als Erzähler in seine Figur schlüpft.

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Be the reason someone smiles today

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Es gibt Dutzend Dinge, die mir am Autorenleben gefallen. Ganz oben auf der Liste steht, anderen ein Lächeln zu entlocken.

Die Vorstellung, mit meinen Geschichten, andere Menschen zu bewegen, sie lachen, mitfiebern oder auch über die „böse“ Autorin schimpfen zu lassen, finde ich einfach faszinierend.
Besonders weil ich mich selbst so gerne von anderen Autoren in fremde Welten entführen lasse. Deswegen bin ich auch kein Gegner der sozialen Medien, weil man durch sie so wahnsinnig schnell Feedback erhält. Klar sind die sozialen Medien Segen und Fluch zugleich, weil man sicher mehr schreiben könnte in der Zeit, die man auf Instagram, Pinterest oder Facebook verbringt. Und jeder muss für sich selbst entscheiden, wieviel Zeit er diesen Plattformen täglich widmet. Aber ich mag den direkten Kontakt mit meinen Lesern einfach wahnsinnig gerne. Scheut euch also nicht, mich auch mal anzuschreiben, wenn euch eine Frage auf dem Herzen liegt 😉.

Enlight278 😬😇

Dieses Wochenende werde ich das Feedback, das ich von meinen Testlesern zu meinem Thrillerprojekt erhalten habe, einarbeiten. Da hat sich beispielsweise doch glatt der Tintenfisch in der Küche hinterher bei Tisch in den Thunfisch verwandelt 🙈. Schande über mein nachlässiges Autorenhaupt, das sich bei der Showdown-Szene wohl mehr auf die Dialoge als auf die Speisefolge konzentriert hat. 😬.

Bei uns ist es immer noch stürmisch. Die Gartenstühle sind über Nacht lebendig geworden und zum Grill gewandert, ich werde sie gleich nachher wieder einsammeln. 😅
Genießt euer Wochenende!

 

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Bedingungen für meine Gewinnspiele

ChosenCover      Chosen Das Erwachen

1. Die Laufzeit des Gewinnspiels wird immer im dazugehörigen Facebook- oder Instagram-Post genannt.
2. Gewinner werden aus allen Teilnehmern, die die Bedingungen erfüllt haben, per Losverfahren ermittelt.
3. Gewinner werden am Ende des Gewinnspiels verkündet. Daher ist jeder Teilnehmer mit der Veröffentlichung seines Namens einverstanden.
4. Eine Barauszahlung der Gewinne ist nicht möglich.
5. Teilnahmeberechtigt sind alle in Deutschland, Österreich oder der Schweiz lebenden Personen über 18 Jahre. Andernfalls benötigt ihr eine Einverständniserklärung der Eltern.
6. Jeder Haushalt darf nur einmal teilnehmen. Eine technische Manipulation ist untersagt.
7. Wer gegen die Teilnahmebedingungen verstößt, wird von der Teilnahme ausgeschlossen.
8. Sofern auf Facebook veranstaltet, steht das Gewinnspiel in keinerlei Verbindung zu Facebook.
9. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
10. Sollte der Gewinner nicht innerhalb von drei Tagen die zum Versand erforderliche Adresse zukommen lassen, wird ein neuer Gewinner ausgelost. Die für die Zustellung des Gewinns erhobenen Daten werden sofort nach dem Versand gelöscht. Daher ist es unumgänglich, die Versandadresse per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! zu übermitteln, da in den Social Medias keine endgültige Löschung der Daten garantiert werden kann.






 

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Du musst doch nur fabulieren: Vorurteile gegenüber der Phantastik

Schreibtisch

Es ist immer wieder witzig, welchen Vorurteilen man begegnet, wenn man sich als Autor im Bereich der Phantastik bewegt. 
Sätze wie

"Du musst doch nur fabulieren. Autoren, die sich beim Erzählen in der Realität bewegen, müssen viel mehr recherchieren."

oder 
"Das ist dann aber keine besonders hochwertige Literatur."

prägen überwiegend das Bild, das viele sich von Phantastikautoren machen.

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Zu jung oder zu alt für bestimmte Genres - gibt es das?

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Gestern habe ich einen wunderbaren Artikel von Mary E. Pearson (Link am Ende des Textes), der Autorin der Remnant Chronicles, einer meiner Lieblingsbuchreihen, gelesen.
Sie macht sich darin über Altersdiskriminierung insbesondere von Frauen, die im Bereich Young Adult schreiben, Gedanken.
Im Gespräch mit jüngeren Kolleginnen musste sie feststellen, dass diese sich an das Genre Young Adult nicht heranwagen, weil sie denken, mit über dreißig Jahren "zu alt" zu sein, um darin verlegt zu werden. Mary entgegnete, dass ihr erstes Buch verlegt wurde, als sie 44 Jahre alt war. Mit mittlerweile 62 Jahren und nach der Publikation von mehr als 10 Büchern ist sie immer noch erfolgreich in diesem Genre tätig und hat - zum Glück für ihre Leser - auch nicht vor, damit aufzuhören.

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Tag des Kusses

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Eine kleine Szene aus der Jugendbuchdystopie, an der ich aktuell schreibe, zum Tag des Kusses. ;) 
Luz und Niall sitzen im Auto auf dem Weg zu ihrem ersten gemeinsamen Date und kriegen sich prompt in die Haare. Schnell stellt sich heraus, dass Luz um einiges schlagfertiger ist als Niall. Er hat seine eigene Art zu kontern:

"Einen Moment lang dachte Luz, dass sie den Bogen überspannt hatte. Niall reagierte so schnell, dass sie ihm nicht mehr ausweichen konnte. Seine Hände umfassten ihr Gesicht und er drückte seine Stirn sanft gegen ihre. 
„Du solltest es mal mit Boxen probieren“, raunte er heiser. „So schnell wie du teilt bestimmt keiner aus.“ 
Und bevor sie noch etwas erwidern konnte, verschloss er ihren Mund mit seinen Lippen. Nur kurz. Viel zu kurz, um überhaupt zu realisieren, was er da tat. Und viel zu schnell, um ihn zu erwidern. Ihr erster Kuss zog an Luz vorbei in der Geschwindigkeit eines Asteroids und hinterließ einen Krater voller Sehnsucht in ihrem Inneren."

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Welttag des Buches - Sant Jordi

WelttagDesBuches

In Katalonien wird der Welttag des Buches mit dem Diada de Sant Jordi (Feiertag des Hl. Georg) am 23. April ganz besonders gefeiert. Die Städte sind mit Rosen geschmückt und auf zahlreichen Märkten gibt es Stände mit Büchern, roten Rosen und kulinarischen Spezialitäten. Denn an dem Tag der Liebenden und der Literatur ist es üblich, dass sich Verliebte mit Rosen und Büchern beschenken. Dass der heilige Georg als Drachentöter den Kampf gegen das Böse symbolisiert, wissen vermutlich viele von euch, aber was hat die katalanische Sant Jordi Version mit roten Rosen und Büchern zu tun? 

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Currently working at ...

Schreibmaschine

Was mache ich, seit ich mich schweren Herzens von Emma, Aidan und all den anderen liebenswerten Figuren aus Chosen getrennt habe?

Mein nächster Roman wird sich im Fantasy-Jugendbuchbereich in der Zukunft abspielen. Hauptfigur ist die siebzehnjährige Luz, deren Leben bei ihrem ersten Date eine dramatische Wendung nimmt ;) Das Setting wird San Francisco sein, eine Stadt, die ich vor vielen Jahren besucht habe und die in meiner Dystopie ungewohnt düstere Züge angenommen hat. Ich lasse euch mal in ein paar Zeilen hineinschnuppern:

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Deleted Scenes von Chosen

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Schaut ihr euch bei Filmen auch so gerne im „Making-of-Bereich“ die Szenen an, die gestrichen wurden? Ich finde das immer unheimlich spannend.
Bei einem Roman ist es im Grunde nicht viel anders.

Manche Szenen muss man aufgrund der Gesamtlänge des Buches streichen. Andere passen plötzlich nicht mehr ins Gesamtbild der Plotentwicklung, einer Figur oder man hatte während des Schreibens schlicht neue Ideen und sie deshalb aus dem Manuskript entfernt. Ich wünsche euch jedenfalls viel Spaß mit diesen aus meinen beiden Manuskripten gepurzelten Textschnipseln und hoffe, dass sie euch einen kleinen Einblick in meine Arbeitsweise geben und ein wenig mehr über die Figuren in den beiden Chosen-Bänden verraten.

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Weihnachtliche Auktion für bedürftige Kinder

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***Weihnachtsauktion für einen guten Zweck *** 🎄
Heute ist bei Nicoles wunderschöner Weihnachtsauktion mein Buch "Chosen - Die Bestimmte" im Paket mit einigen Goodies dabei. Der Erlös der Auktion geht an bedürftige Kinder 😍❤️.

Viel Spaß beim Bieten! 🍀

 

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Impressionen von der Leipziger Buchmesse

Was für ein Tag! 😊🥂
Erster öffentlicher Auftritt als Autorin und dann gleich in einem so wunderschönen Rahmen! Vielen lieben Dank Frau Pollex und Frau Kötz-Pennart vom Thienemann-Esslinger Verlag und dem Carlsen Verlag für die tolle Organisation, das liebevolle Catering mit Zuckerdruck-Covern unserer Bücher auf den Cupcakes und für die super Moderation von Rebecca Wiltsch❤️!

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Hat mich wahnsinnig gefreut, meine unheimlich netten AutorenkollegInnen Björn Springorum, Laura Kneidl, Tanja Voosen, Nica Stevens und Stefanie Hasse kennenzulernen und ich freue mich schon auf ein Wiedersehen - vielleicht auf der FBM17? 
Ein herzliches Dankeschön geht auch an die talentierte Steffi Voosen, die einige der wunderschönen Fotos hier gemacht hat. Wer möchte, kann auf Instagram (Minas Moments) mehr von ihr sehen, mein Favorit ist "Frozen Bubble" 😍.

Liebe Blogger, ihr wart einfach klasse! Ihr habt mich so gut aufgenommen und es hat Spaß gemacht, euch mein Buch vorzustellen und mit euch zu reden - schade, dass die Zeit so kurz war. Es war ein unglaubliches Gefühl, zum ersten Mal das eigene Buch zu signieren.
Ich wünsche euch viele zauberhafte Lesemomente mit all unseren Büchern, dass ihr noch jede Menge toller Eindrücke auf der #lbm17 sammelt und gute Heimfahrt.

 

 

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Wenn Kulissen Liebe atmen

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Happy Valentine's Day! ❤️

Das Foto stammt aus der wunderschönen Stadt Verona, die uns dank Shakespeare wohl ewig als Stadt der Liebenden Romeo und Julia in Erinnerung bleiben wird. Etwa zwei Millionen Besucher ziehen jährlich durch den Torbogen zu dem Haus der Julia, vorbei an einer Wand, an der Tausende in mittlerweile mehreren Farbschichten ihre Liebesschwüre hinterlassen und an einem Gitter, an dem hunderte Schlösser mit Liebesinitialen hängen.

Wusstet ihr, dass der berühmte Balkon, von dem Julia zu Romeo spricht, nur Kulisse ist, da in Shakespeares Originalversion gar kein Balkon auftaucht, sondern Julia am Fenster steht? 😉
Sei's drum, manche Orte üben einfach eine mystische Faszination auf uns aus und auch wenn Julias Haus nur eine geschickt in Szene gesetzte Kulisse ist und keine authentische Kultstätte der Liebe, berührt es einen doch, wieviele glückliche, verliebte Menschen hier im Laufe der Jahrzehnte händchenhaltend durch das Tor gegangen sind.
Denn mag auch das Gebäude oder die historische Julia in Frage gestellt werden - die Liebe, die in dieser knallbunten Graffiti steckt, ist jedenfalls echt. ❤️

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Thrillerprojekt Update

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Seit meine Jugendbuch-Fantasy nach der Überarbeitung und Kürzung wieder im Lektorat gelandet ist, schreibe ich an meinem Thrillerprojekt weiter.
Ist schon eine Weile her, seit ich euch davon erzählt habe, deshalb gibt es hier noch mal ein zusammengefasstes Special der Bildzitate, die ich in den Sozialen Medien bereits gepostet habe und ein paar zusätzliche Hintergrundinfos:

Hauptperson ist der Student Elias, ein Buchnerd, der heimlich nachts seine Gedanken zu Papier bringt und von seinem wohlhabenden Elternhaus nicht nur in ein ungeliebtes Studium gedrängt wird, überhaupt scheint sein ganzer Lebensweg vorneweg geplant zu sein: 

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Eintritt in die väterliche Kanzlei nach dem Studium, Verlobung mit der Tochter des Bankierfreundes seines Vaters. Einziger Lichtblick sind für Elias seine langen Lese- und Schreibnächte und sein Freund Toma, der auf seine Weise ebensowenig in dieses Studium passt, wie er selbst.

 

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Elias' Welt scheint nur noch aus Grautönen zu bestehen, doch dann begegnet er Isabella, die seine Leseleidenschaft teilt und ihn auf das Buch von Marías in seinen Händen anspricht:

"Die Gespräche an den Nebentischen versanken allmählich in einem monotonen Rauschen, undeutlich, als würde Elias unter Wasser tauchen, und er bemerkte erst, dass jemand an seinen Tisch getreten war, als eine junge, melodische Frauenstimme sagte:
„Am unerträglichsten ist es, dass jemand zu einem Stück Vergangenheit wird, der für einen die Zukunft verkörpert hat. Bist du schon bei der Stelle angelangt?“ (1)

Elias schreckte zusammen und sah auf. 
Sie hatte das geheimnisvollste Lächeln, das er je in den Augen eines Mädchens gesehen hatte."

Isabella führt ihn erstmalig in die Welt von Pen and Paper, Rollenspielen wie Das Schwarze Auge (DSA) und Cthulhu ein.  

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 Aus Liebe zu Isabella erfindet Elias ein Schreibspiel und ahnt nicht, was er damit in Gang setzt. Schon bald verliert er die Kontrolle über sein Spiel, seine Liebe und kämpft ums Überleben.

Denn hinter seinem Spiel steckt mehr, als Elias denkt.

 

Die Idee zu dem Plot bekam ich witzigerweise durch die Interviewfrage einer Leserin: 
„Was würdest du tun, wenn du nicht mehr schreiben könntest?“

Ich überlegte mir, was neben rein körperlichen Problemen, wie z.B. Erblinden zu Schwierigkeiten führen würde, was wohl passieren müsste, damit ein Mensch, der mit Leidenschaft schreibt, keinen einzigen Satz mehr zu Papier bringen könnte. 
Manchmal sind es solche Fragen, manchmal winzige Alltagsmomente, die unser Gedankenkarussel in Gang setzen und einen sich immer schneller um uns drehenden Bilderreigen auslösen, der nicht rasch genug auf Papier gebracht werden kann ;)

 

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(1) Zitat: © Javier Marías: Morgen in der Schlacht denk an mich

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Snippet-Time YA-Project

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Snippet-Time! Einigen von euch habe ich es bereits auf der Buchmesse verraten 😉. In meiner hochtechnologisierten Zukunftswelt werden Elben auftauchen. Aber vermutlich ein wenig anders, als ihr es von bisherigen Erzählungen gewohnt seid 😊. Es hat mir unheimlich viel Spaß gemacht, in alten Mythen über Elfen zu recherchieren und eine ganz neue Idee zu dem Abspalten von Dunkelelben zu entwickeln. Ich verrate noch nichts 🤫. Nur soviel: Licht- und Dunkelelben tragen jeder auf seine Weise ihre Konflikte in die Menschenwelt hinein und Dunkelelben sind nicht nur Wortrebellen.

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Meet and Greet auf der Frankfurter Buchmesse

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Wir haben uns vermehrt ;)

Was brauchen wir AutorInnen vor allen anderen Dingen? Originelle Ideen? Kreativität? Ein gutes Schreibprogramm? Falsch! Haben wir doch alle zuhauf 😉. Am wichtigsten sind Glück, Kaffee, begeisterte Leser und tolle AutorenkollegInnen 😍! In diesem Sinne freue ich mich, euch anzukündigen, dass bei unserem gemütlichen Autorencafé auf der Frankfurter Buchmesse 2018 auch Caroline Brinkmann, Jennifer Jager und Nina MacKay teilnehmen werden! Es gibt jede Menge Goodies und auch ein Gewinnspiel, bei dem die liebe Valentina Fast auch vertreten ist - wie in unserem Herzen. Wir drücken ihr fest die Daumen für den Hausbau. Ich freue mich schon riesig auf den Austausch mit meinen lieben Kolleginnen und euch! ❤️ Bringt gerne eure Buchschätze zum Signieren mit, trinkt mit uns Kaffee und lernt uns kennen. Okay, letzter Halbsatz klingt jetzt fast wie eine Drohung 😅. Keine Sorge, wir sind nur halb so "seriös" wie wir auf den offiziellen Autorenfotos aussehen 😉. 

 

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Autorencafé auf der Frankfurter Buchmesse 2018

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Auf der Frankfurter Buchmesse 2018 gibt es wieder ein Autorencafé. Wer uns gerne einmal treffen, die Bücher signieren und uns über unser Autorenleben Löcher in den Bauch fragen möchte, ist herzlich dazu eingeladen am

Samstag, 13. Oktober
um 16:00 Uhr
im Restaurant/Café Aubergine
Halle 3.0, West

Julia, Stefanie, Valentina und ich haben uns etwas ganz Besonderes für euch ausgedacht:
Wir bereiten dreißig Mega-Goodie-Päckchen für euch vor, in denen ihr von jeder von uns etwas Zauberhaftes findet. 😊
Zusätzlich enthält jedes dieser Päckchen diese exklusive Gewinnspielkarte:

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Auf ihrer Rückseite befindet sich ein Quiz mit Zitaten aus unseren Büchern. Wenn ihr es richtig löst, könnt ihr ein großes Bücherpaket bestehend aus den vier darauf abgebildeten Büchern gewinnen 😊.
Die Teilnahmebedingungen für das Gewinnspiel findet ihr hier: https://rfbx.de/2OfvzV0.  

Wir wünschen euch eine aufregende Buchmesse, dass ihr auf viele tolle Neuerscheinungen und interessante Buchmenschen trefft und freuen uns auf euch beim Autorencafé! 

 

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Teeweisheiten: Entspanntes Schreiben und Kreativität

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„Ein entspannter Geist ist kreativ“, sagt der Yogi-Teemeister.

Tolle Idee, denke ich, also erst einmal entspannen, dann umso kreativer und effizienter schreiben.
Doch was ist eigentlich Entspannung?
„Ein Zustand körperlicher und geistiger Gelöstheit“, klärt mich das DTV-Lexikon auf.
Meine typische Schreibhaltung am Rechner ist leider alles andere als gelöst. Um ehrlich zu sein, lümmle ich ziemlich gebeugt über der Tastatur, habe das rückenschonende Sitzkeilkissen bereits nach einmaliger Anwendung vor Wochen in die Ecke gepfeffert und beschlossen, dass meine Wirbelsäule robust ist, dafür schreit der Schreibarm gerade wieder ziemlich laut „Aua“, weil ich aus alter Gewohnheit auf die Diktiersoftware verzichtet habe. Der Diktierdrache muss schließlich auch mal entspannen.
Geistig hänge ich in einer Szene fest, in der meine Hauptfigur eine wichtige Entscheidung treffen muss, die natürlich im Exposé schon feststeht, ich sollte sie also mal schubsen, dass sie auch in die gewünschte Richtung wandert. Sie ist aber genauso stur wie ich und wehrt sich ziemlich heftig, dummerweise mit stichhaltigen Einwänden. Das bringt mich selbst zum Zweifeln, um nicht zu sagen „Verzweifeln“ und das Exposé …, ach wer hält sich heute schon noch an Exposés?
Also erst einmal ab auf die Couch.

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Leipziger Buchmesse 2018 - Vom Chaos und den Dämonen

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Erst vor ein paar Tagen habe ich hier über das Thema Perfektion gebloggt. Darüber, alles durchorganisieren und planen zu wollen, und warum diese Einstellung oft zu Enttäuschungen führen und die Sicht auf andere großartige Dinge verbauen kann. 
Meine Reise zur LBM 18 stellte mich dieses Jahr vor eben diese Herausforderung 😉, weil sie in ihrem unerwarteten Chaos Schönheiten offenbarte, die ich um nichts in der Welt missen möchte. 

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Würdet ihr Luz hierher folgen?

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Picture ©Evan Thompson/thrillist (1)

Since I have started writing I have been fascinated where research leads me.
Currently writing my young adult dystopia I looked for a place where my character Luz could hide and found it in abandoned tunnels of San Francisco. The young photographer Evan Thompson had captured their bizarre-dark beauty in breathtaking pictures.

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Behind the scenes: Amy und Vito (Chosen - Das Erwachen)

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Findet ihr auch, dass Vito eine coole Socke ist?
Das ist zumindest die einhellige Meinung der Leser in meiner Leserunde. Wie bei einigen anderen Nebenfiguren habe ich in seinem Charakterdatenblatt viel mehr Hintergrundinformationen zu seiner Persönlichkeit und seiner Vergangenheit entwickelt, als letztlich im Roman vorkommen ;)
Wollt ihr einen Blick in meine Notizen werfen?

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Halloween-Special Chosen - Die Bestimmte

Halloween

Halloween ist in unserer Familie etwas ganz Besonderes. Zusammen mit meinen Kindern dekoriere ich schon eine Woche vorher die Wohnung, sie laden Freunde ein, schnitzen zusammen Kürbisse und gehen dann verkleidet durch unser Wohnviertel. Natürlich habe auch ich eine Menge Süßigkeiten bereit, falls bei uns jemand klingelt. Nach dem "schaurigen" Abendessen, sehen sie sich einen gruseligen Film an und genießen ihre Übernachtungsparty.

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