Halloween-Special Chosen - Die Bestimmte

Halloween

Halloween ist in unserer Familie etwas ganz Besonderes. Zusammen mit meinen Kindern dekoriere ich schon eine Woche vorher die Wohnung, sie laden Freunde ein, schnitzen zusammen Kürbisse und gehen dann verkleidet durch unser Wohnviertel. Natürlich habe auch ich eine Menge Süßigkeiten bereit, falls bei uns jemand klingelt. Nach dem "schaurigen" Abendessen, sehen sie sich einen gruseligen Film an und genießen ihre Übernachtungsparty.

Die bekannten Bräuche zu Halloween, "All Hallows Eve" (der Abend vor Allerheiligen), entstanden in Irland und sind auf alte keltische Traditionen des Samhainfestes zurückzuführen. Man sah den Vorabend zum 1. November als Beginn des neuen keltischen Jahres und ging davon aus, dass die Menschen an diesem Tag Zugang zur Anderswelt hatten.

In dieser anderen Welt sollten mystische Wesen - beispielsweise die Elfen - und mythische Personen leben, man glaubte auch, Zugang zu Verstorbenen zu haben, weswegen lange Zeit "Samhain" für einen keltischen Totengott gehalten wurde, was jedoch inzwischen als widerlegt gilt.

Der Brauch, in Kürbisse gruselige Fratzen zu schnitzen und diese zu beleuchten, hat Bezüge zum Grablicht an Allerseelen und geht auf die berühmte irische Sage von Jack O'Lantern zurück. Wer sie gerne nachlesen möchte, kann das hier tun: http://www.labbe.de/zzzebra/index.asp?themaid=236&titelid=743

Chosen - Die Bestimmte spielt ebenfalls zu großen Teilen in Irland. 
Klar, dass ich unbedingt eine Halloween-Szene einbauen wollte. Zur Feier von Halloween schenke ich euch ein Snippet daraus 🎃:

„Schande!«, flüstert Liz mir zu, als das Schulgebäude vor uns auftaucht. Gelborange leuchtende Kürbisse mit grusligen Fratzen säumen die Einfahrt. Über dem wuchtigen Eingangstor sind Spinnweben gespannt, in denen Fledermäuse hängen. Mehrere Nebelmaschinen sind im Einsatz und lassen die ankommenden Gäste wie Gespensterschemen aussehen. Aus Lautsprechern schallt Ghost Riders in the Sky.

»Ich hoffe, du weißt, was du tust, Aidan«, sagt Lynn schnippisch. Seit wir sie abgeholt haben, ist die Stimmung im Auto frostiger als in einem Kühlschrank. Natürlich sieht sie fantastisch aus in ihrem feuerroten Kleid mit tiefem Rüschenausschnitt. Die perfekte Kopie von Draculas Mina. Wäre da nicht der wütende, verkniffene Zug um ihren Mund, könnte sie tatsächlich hübscher sein als Liz.
Als wir aussteigen, beugt sich Aidan zu ihr. Die Autofahrt über hat er sich schweigend ihre Vorwürfe angehört. Jetzt sieht er so grimmig aus, dass man wirklich meinen könnte, er würde gleich seine Zähne in ihren zarten Hals schlagen.
»Wenn du Emz verpfeifst, ist es mit uns aus.« Ohne Liz und mich eines Blickes zu würdigen, packt er sie am Arm und zerrt sie an ein paar lachenden Skeletten vorbei zum Tor.
Der Nebel hat sie bereits verschluckt, da höre ich Liz spotten: »Mach den Mund wieder zu, Emz.«
Ich schüttele ungläubig den Kopf. »Na dann, auf in den Kampf.«
»Den hast du doch schon gewonnen«, lacht sie.
Verwirrt schaue ich sie an. Liz rollt mit den Augen, während wir über den Kies zum Tor gehen. Ein Junge mit einer Axt im Kopf und blutüberströmtem Gesicht kreuzt röchelnd unseren Weg und ich zucke zusammen. Bilder von Nicholas Sheen geistern durch meine Gedanken.
»Jetzt guck nicht so! Er droht ihr, um dich zu schützen, und will nicht, dass du einen gewissen Dean küsst. Was meinst du wohl, was das zu bedeuten hat? Wer ist dieser Dean überhaupt?«
»Das bin ich.«
Ich fahre heftig zusammen. Keiner von uns hat bemerkt, wie er sich von der Seite herangeschlichen hat.
»Willkommen bei SENSUS CORVI. Aidan hat mir gerade von dir erzählt, Liz.«
»Wow! Tolles Kostüm!«, entfährt es ihr, während sie Dean einen interessierten Blick zuwirft.
Er sieht wirklich beeindruckend aus in seiner schwarzen Zaubererkluft mit langem Umhang und hohen Lederstiefeln. Bestimmt hat Faye ihm verraten, dass ich als Hexe gehe. An seinem rechten Ringfinger glänzt ein silberner Ring mit Totenkopf. Als er sich vorbeugt und Liz die Hand küsst, fällt sein aufgeknöpftes schwarzes Hemd zur Seite und gibt den Blick auf eine trainierte Brust mit dunkler Tätowierung frei. Mein Magen zieht sich zusammen, als ich erkenne, was sie darstellt: einen Horusfalken, der mit einem Dolch durchbohrt wird. Die Brust kommt näher und ich kann meinen Blick nicht davon abwenden. Erst als sich zwei Hände besitzergreifend um meine Taille legen, schaue ich auf. »Gefällt sie dir?«
Nein. Sie ist scheußlich. Aber ich nicke stumm und seine Zähne blitzen weiß im Mondlicht.
»Dachte ich mir«, sagt er selbstgefällig. Mit seinen zurückgegelten Haaren erinnert er mich irgendwie an eine dunkle Ausgabe von Lucius Malfoy. Ich beginne zu frösteln.
»Du siehst absolut heiß aus, Emma.« Schmunzelnd zieht er sich den Umhang herunter und legt ihn um meine Schultern. Er fühlt sich so kalt an, als wäre der Stoff aus Eiskristallen gewebt. Am liebsten würde ich ihn von mir reißen. »Auch wenn du eher zu frieren scheinst. Lasst uns reingehen, bevor die Show losgeht.«
Alles an diesem Abend ist vollkommen.
Farran hat sich Halloween einiges kosten lassen. Der aufwendig mit Kürbissen, Spinnennetzen, dunklen Stoffen und Leuchtgirlanden geschmückte Saal entlockt Liz einen verzückten Aufschrei. Ich lächle schwach.
„Unter vielfachem Beifall treten bei der Show Tänzer, Akrobaten und Zauberkünstler auf, aber meine Blicke wandern gelangweilt durch den Raum. In Eichenholzsärgen wird ein Buffet serviert, das nichts zu wünschen übrig lässt, doch ich habe keinen Appetit.
Liz taucht im Gewühl der Tänzer unter und wird von einigen Zuschauern umringt, die ihren verrückten Liz-Girl-Style nachahmen wollen. Ich sehe ihr nach und wünschte, ich könnte ebenso ausgelassen mit ihr tanzen. Aber ich schaffe es nicht. Schon allein deswegen nicht, weil Dean unterdessen mit mir über das Parkett schwebt, als wäre er in einer argentinischen Tanzschule aufgewachsen. Ich fühle seine Hand auf meiner Taille, passe mich mechanisch den geschmeidigen Bewegungen seines warmen Körpers an und wünsche mir sehnlichst, er würde mir endlich auf die Füße treten, damit ich das hier beenden kann.
Schließlich bitte ich ihn, mir ein Glas Bowle zu holen und nutze die Gelegenheit, um zu entwischen.
Die Tür zum Park fällt hinter mir zu und ich glaube, in einen kalten See zu tauchen. Gott, ist das eisig! Weg ist die dumpfe, trübe Wolke, die mich im Saal eingehüllt hat. Die Kälte lässt mich wieder klarer denken.
Zwischen den Hecken und auf Parkbänken nehme ich die Gestalten händchenhaltender oder küssender Pärchen wahr.
Liz ist da. Und ich fühle mich schuldig. So verdammt schuldig, weil ich glücklich darüber bin, dass meine beste Freundin wieder bei mir ist – dass ich es nicht schaffe, ein guter Rabe zu sein und Aidan wieder einmal Schwierigkeiten gemacht habe. Er hat sie nicht verraten, sondern sogar mit ihr getanzt. Mit ihr und Lynn und vielleicht sechs weiteren Mädchen.
Nur nicht mit mir. Verdammt!
Mittlerweile habe ich das Gebäude umrundet und den Parkplatz erreicht. Ich blinzele gegen die Tränen. Etwas drückt schmerzhaft gegen meinen Hals und ich versuche es hinunterzuschlucken, aber es kommt wieder und ich setze mich auf eine Steinmauer zwischen zwei beleuchtete Tonkürbisse. Ihre Fratzen lachen mir höhnisch entgegen.
Five Little Pumpkins Sitting on a Gate … Jetzt muss ich auch noch an Mama denken. Daran, wie sie mir als kleines Kind englische Halloween-Lieder vorgesungen hat. Und an Hannah, die für mich ein Kürbiskostüm mit orangefarbenen Pailletten auf ihrer alten, ratternden Nähmaschine zauberte. Meine Zähne schlagen vor Kälte aneinander und geben ein klackerndes Geräusch von sich. Die Tränen lassen sich einfach nicht mehr aufhalten. Ich schlinge die Arme um mich und ziehe die Knie an. Sehr viel wärmer wird mir dadurch nicht.
Wenn doch die Feier schon vorbei wäre! Ich knabbere an meiner Unterlippe und beiße viel zu fest zu, als ich plötzlich eine dunkle Stimme nah an meinem Ohr raunen höre: »Hat Dean dich endlich aus seinen Fängen gelassen?“

© Rena Fischer „Chosen – Die Bestimmte“

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Behind the scenes: Amy und Vito (Chosen - Das Erwachen)

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Findet ihr auch, dass Vito eine coole Socke ist?
Das ist zumindest die einhellige Meinung der Leser in meiner Leserunde. Wie bei einigen anderen Nebenfiguren habe ich in seinem Charakterdatenblatt viel mehr Hintergrundinformationen zu seiner Persönlichkeit und seiner Vergangenheit entwickelt, als letztlich im Roman vorkommen ;)
Wollt ihr einen Blick in meine Notizen werfen?

Vito ist der Sohn der Buchhändlerin Amy Grey.
Sein Leben wurde stark von Amys Bemühungen geprägt, Kindern aus sozial schwachen Verhältnissen aus der Drogenkriminalität zu helfen. Wie kam es dazu?

Amy war gerade 18 Jahre alt geworden und steckte mitten in ihren Abschlussprüfungen an der High School, als ihre Eltern bei einem Autounfall ums Leben kamen. Fortan sah sie sich in der Verpflichtung, die Erziehungsrolle für ihren sieben Jahre jüngeren Bruder Nathaniel zu übernehmen, eine Aufgabe, mit der sie sich zunehmend überfordert fühlte. Ihr Leben geriet vollends durcheinander als sie von ihrem Freund Paul, der die High School bereits abgeschlossen und ein Jura-Studium begonnen hatte, schwanger wurde.
Paul, der - im Gegensatz zu Amy - aus vermögendem Elternhaus stammte, riet ihr zur Abtreibung und bot ihr an, diese zu finanzieren. Amy nahm das Geld an, nicht weil sie tatsächlich ihr Kind verlieren wollte, sondern um sich ein neues Leben aufzubauen und ihn nach der Trennung im Glauben zu lassen, das „Vaterschaftsproblem“ hätte sich erledigt. Die Bitterkeit, die Amy gegenüber dieser vergangenen Liebe empfindet, kommt in einer Andeutung Aidan gegenüber zum Ausdruck:

„Amy sitzt über einen Stapel Papiere gebeugt an dem kleinen, runden Mosaiktisch neben der Kasse. „Kein Problem. Ich war auch mal verliebt.“ Sie hebt den Kopf und lächelt zynisch. „So ungefähr vor hundert Jahren.“
Chosen - Das Erwachen, Seite 168

Nach ihrem High School Abschluss verkaufte sie alles, was sie von dem kärglichen Vermögen der Eltern entbehren konnte und zog mit Nathaniel nach New York, wo sie mit einem Stipendium Irish and American Studies zu studieren begann. Als Amy erfährt, dass ihr Kind ein Junge wird, beschließt sie, ihn „Vito“ zu nennen. Der Name stammt aus dem Lateinischen und bedeutet „Leben“, eine Anspielung darauf, dass sie sich entgegen den Wünschen seines Vaters für sein Leben entschieden hat.
Amys zwölfjähriger Bruder Nathaniel verbarg die eigenen Ängste und Probleme nur zu gut, als ihr Sohn auf die Welt kam. Selbst noch ein Kind, half er der großen Schwester oft als Babysitter aus, während Amy für ihr Studium lernte. Viel zu spät erkannte sie, dass der mittlerweile fünfzehnjährige Nathaniel in die Drogenabhängigkeit gerutscht und Mitglied einer kriminellen Jugendbande geworden war.

Gefangen im Labyrinth deiner Träume hast du meine Hand verloren,
als du nach dem Pfad des Lebens gesucht hast,
um dann den Weg in den Tod zu finden.
Chosen - Das Erwachen, Seite 128

Vorwürfe, Streit und Nathaniels Versuche, der Abhängigkeit zu entfliehen prägten fortan ihr Zusammenleben, das abrupt endete, als Nathaniel bei einer Razzia durch die Polizei erschossen wurde.

„Ich mag Polizisten nicht“, erklärt sie. „Die meisten sind unfähig. Machen zu viele Fehler, die hinterher nicht mehr korrigierbar sind.“
Chosen - Das Erwachen, Seite 91

Amy bereut nach Nathaniels Tod, sich nicht mehr um ihren jüngeren Bruder gekümmert zu haben. Sie bricht ihr Studium ab, beginnt in einer Buchhandlung zu arbeiten und verwendet jede freie Minute, anderen jungen Menschen zu helfen, die in einer ähnlichen Situation wie Nathaniel stecken.

Ihre Augen sind auf einmal sehr ernst. „Du musst keine Angst haben. Ich helfe Jungen wie dir.“
Chosen - Das Erwachen, Seite 91

Ich werde mich an dich erinnern,
mit jedem Lächeln, das ich denen schenke, die deine Suche fortführen, mit meiner Hand, die ich ihnen reiche, bis in ihren Augen die Hoffnung glänzt,
die ich nicht schaffte, in den deinen zu entfachen.
Vergib mir. In Liebe, deine Schwester Amy
„Nathaniels Quest“, flüstere ich. Die Bahn fährt ein, aber ich starre weiter auf den Zettel.
Und ich denke: Du begehst gerade einen großen Fehler.
Und dann: Amy Grey hat vor siebzehn Jahren ihren kleinen Bruder verloren. Sie fühlt sich schuldig, ihm nicht geholfen zu haben.
Chosen - Das Erwachen, Seite 128

In dem Exilkubaner Dr. Antonio Morales findet sie einen Gleichgesinnten, der sie unterstützt. Antonio wird für den kleinen Vito zum Großvaterersatz. Wie herzlich ihre Beziehung ist, erfährt Aidan bei seiner ersten Begegnung mit Vito:
„Mit einem Ruck zieht Amys Sohn den Alten in eine herzliche Umarmung. Dann schüttelt er kräftig meine Hand.
„Ich würde mich ja gerne vorstellen, aber...“, beginne ich.
„Hab’s schon gehört. Sag mal, von allen Namen der Welt nimmst du ausgerechnet Thomas? Wie bescheuert ist das denn?“
„Die Polizei war mir auf den Fersen und ich bin fast gestorben vor Schreck, als deine Mutter plötzlich vor mir stand und mich nach meinem Namen fragte. Was hättest du denn gesagt?“
Er lacht. „Beim Anblick meiner furchterregenden Mutter? John, vermutlich.“
Chosen - Das Erwachen, Seite 154

Vito studiert zum Zeitpunkt der Erzählung in Kalifornien (San Diego) an der UCSD Molekularbiologie mit dem Schwerpunkt Genetik. Er ist fasziniert von der Idee, künftig durch Gentherapien schwere Krankheiten, wie z.B. Krebs heilen oder Erbkrankheiten therapieren zu können. In seiner Jugend hat er durch die Arbeit seiner Mutter mit Jugendlichen zu tun gehabt, die am Rande ihrer Existenz standen. Wie seine Mutter möchte er auf seine Weise später Menschen helfen. Aidans Befürchtung, er wäre eifersüchtig, weil er Vitos Zimmer belegt, erweisen sich daher als falsch.

„Himmel, nein!“, brülle ich. „Ohne Amy hätte ich keinen Job und würde irgendwo auf der Straße rumlungern. Schlimmer noch, ich wäre im Knast. Ihr Sohn hat ein Anrecht auf sein Zimmer, wenn er in den Semesterferien heimkommt. Ich kann heilfroh sein, wenn Vito so einen Schmarotzer wie mich nicht gleich auf die Straße setzt.“
Chosen - Das Erwachen, S. 153

Für Vito ist das jedoch vollkommen in Ordnung, ist er doch von früher bereits gewohnt, die Fürsorge seiner Mutter mit anderen zu teilen.

„Der kann einen vollkommen wahnsinnig machen, nicht wahr?“
Ich fahre herum. Im Türrahmen lehnt ein junger Mann in einer zerrissenen Jeans und einem T-Shirt mit dem Aufdruck: „DNA? Time to change!“ Grinsend stößt er sich ab und kommt uns entgegen. „Hi! Ich bin der Kerl, der dich auf der Stelle rausschmeißen wird, wenn du weiter so einen Schwachsinn brüllst und es wagst, aus meinem Zimmer zu ziehen. Was Besseres konnte mir gar nicht passieren. Die Couch ist ausziehbar und viel bequemer. Und wie ich sehe, hat Antonio endlich ein anderes Opfer gefunden, dem er im Gehirn herumwühlen kann.“
Chosen - Das Erwachen, S.154

Ein wenig eifersüchtig wird Vito erst, als er Chloe kennenlernt, die nur Augen für Aidan zu haben scheint.
Doch wie sich diese Geschichte weiterentwickelt, müsst ihr schon selbst lesen ;)

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Deleted Scenes von Chosen

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Schaut ihr euch bei Filmen auch so gerne im „Making-of-Bereich“ die Szenen an, die gestrichen wurden? Ich finde das immer unheimlich spannend.
Bei einem Roman ist es im Grunde nicht viel anders.

Manche Szenen muss man aufgrund der Gesamtlänge des Buches streichen. Andere passen plötzlich nicht mehr ins Gesamtbild der Plotentwicklung, einer Figur oder man hatte während des Schreibens schlicht neue Ideen und sie deshalb aus dem Manuskript entfernt. Ich wünsche euch jedenfalls viel Spaß mit diesen aus meinen beiden Manuskripten gepurzelten Textschnipseln und hoffe, dass sie euch einen kleinen Einblick in meine Arbeitsweise geben und ein wenig mehr über die Figuren in den beiden Chosen-Bänden verraten.

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